Beim Verlassen von Facebook
(frantic.im)- Die Geschichte einer Person, die 2012 bei Facebook anfing und dann zu Replit wechselte
→ Arbeitete an React Native, Oculus, Messenger Desktop usw.
- Warum es schwer ist, Facebook zu verlassen
→ Sehr hohes Gehalt mit dem Anspruch, zu den oberen 5 % des Marktes zu gehören
→ Auch die Aktien sind stark gestiegen und sehr liquide. Damit es schwerfällt zu gehen, kommen ständig neue Refresher* hinzu, sodass man sich immer auf das nächste Vesting freut
→ Die Benefits sind erstklassig. Fast alle Ärzte sagen beim Blick auf meine Krankenversicherung so etwas wie "Wow"
→ Prestige. Facebook wird in den Medien zwar kritisiert, hat aber einen sehr hohen Ruf. Es ist leicht und schnell, einen Kredit zu bekommen
→ Selbst wenn ein Projekt scheitert, verliert man weder den Job noch die Ersparnisse oder die RSUs
→ Es beruhigt auch, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu kennen. Der Aufstieg von Level N auf Level N+1 ist dokumentiert. Anhand des Blueprints plant und setzt man ihn gemeinsam mit dem Manager um
- Gründe für den Abschied
→ Facebook hat sich seit 2012 stark verändert
→ Die Art von Projekten, mit denen ich erfolgreich war, ist heute schwerer umzusetzen
→ Quality/Craft/Focus und andere Dinge, auf die ich viel Wert lege, sind heute weniger wichtig als Scale/Metric/PSC (Performance Summary Cycle)
→ Das ist nicht plötzlich passiert, sondern schrittweise. (Das ist auch einer der Gründe, warum es für mich so schwer war zu kündigen.)
- Auf der Suche nach einer neuen Firma
→ Teilnahme am Prozess von Senior Engineer Jobsearch
→ Versuch, eine zweiseitige Narrative zu schreiben, die meine Karriere zusammenfasst
→ Ich habe mir ein Ziel von zwei Monaten gesetzt und danach gehandelt. Tatsächlich dauerte es drei Monate, um zu suchen, zu interviewen, zu verhandeln und zu entscheiden
-
Die meisten Recruiter waren schrecklich
-
Das beste der erhaltenen Angebote lag bei etwa 70 % dessen, was ich bei Facebook bekam. Ein rein zahlenbasierter Vergleich greift zu kurz
-
Die erste Woche in der neuen Firma war schwierig, weil die internen Tools so anders waren
-
Ich werde oft nach Work-Life-Balance gefragt. Bei Facebook konnte ich auch mit nur wenigen Arbeitsstunden pro Tag durchkommen, war aber unzufrieden, und das wirkte sich auf den "Life"-Teil aus
→ Deshalb formuliere ich die Frage anders: "Wie wirkt sich die Arbeit auf dein Leben aus?" Facebook zu verlassen war für mich ein enormer Fortschritt
- Refresher sind Aktien, die auf Basis der jährlichen Leistungsbewertung an Mitarbeitende vergeben werden (RSU: Restricted Stock Unit)
1 Kommentare
Der im Artikel erwähnte Leitfaden zur Jobsuche