Mozilla äußert Bedenken im Google-Kartellverfahren
(blog.mozilla.org)-
Mozillas Stellungnahme zum Kartellverfahren der US-Regierung gegen Google
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Der Standard-Suchmaschinenvertrag zwischen Google und Mozilla wird in dem Verfahren als Beispiel für Monopolpraktiken angeführt
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Mozilla erklärt jedoch, dass dieses Beispiel ungeeignet sei
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Der Grund ist, dass solche Suchmaschinenverträge ein zentrales Geschäftsmodell für Browser außerhalb des Mainstreams sind
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Mozilla befürchtet, dass ein Verbot solcher Verträge infolge des Verfahrens eine wichtige Einnahmequelle für Entwickler alternativer Browser beseitigen würde, was letztlich die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher einschränken und das Web-Ökosystem verschlechtern würde
3 Kommentare
Zur Erlösstruktur der Mozilla Foundation finden Sie auch im folgenden Beitrag ausführlichere Informationen.
Mozillas ungewisse Zukunft https://de.news.hada.io/topic?id=2660
Ich habe das auch im GeekNews-Podcast einmal etwas ausführlicher behandelt.
https://youtu.be/jqWgEosy-H0?t=101
Wie ich nachgesehen habe, stammen mehr als 90 % der Einnahmen der Mozilla Foundation aus Lizenzgebühren für die Einbindung von Suchmaschinen. (Anmerkung 12 im unten verlinkten Dokument)
https://assets.mozilla.net/annualreport/2018/…
Falls der Vertrag, Google als Standardsuchmaschine von Firefox festzulegen, als exklusiv eingestuft wird, dürfte schon der Fortbestand der Mozilla Foundation selbst ungewiss werden. Und die Entwicklung von Webbrowsern wäre dann wohl nur noch großen Unternehmen möglich, die enorme Kosten tragen können.
Es ist schon eine ironische Situation, dass Maßnahmen zur Zerschlagung eines Monopols am Ende womöglich konkurrierende Browser verdrängen.