4 Punkte von GN⁺ 2026-01-25 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Tesla stellt die bisherige Autopilot-Funktion ein und bietet die Spurhalte- und automatische Lenkfunktion des Fahrzeugs nur noch als FSD(Full Self-Driving)-Aboservice an
  • Bis zum 14. Februar ist die Nutzung noch per Einmalzahlung von 8.000 Dollar möglich, danach bleibt nur noch ein Monatsabo für 99 Dollar
  • Elon Musk erklärte, dass der Abo-Preis steigen wird, je besser die FSD-Funktionen werden, und dass es beim vollständigen autonomen Fahren (ohne erforderliche Überwachung) einen großen Wertzuwachs geben werde
  • Die gesamte Autoindustrie baut Abo-Modelle für wiederkehrende Umsätze (Recurring Revenue) aus, um sich nachhaltige Erlösquellen zu sichern; auch GM und BMW verfolgen ähnliche Ansätze
  • Teslas Schritt wird als Strategie bewertet, angesichts schwacher Verkäufe und sinkender Profitabilität kurzfristige Umsätze sowie das Vertrauen der Investoren zu sichern

Mögliches Verkaufsverbot in Kalifornien und das Ende von Autopilot

  • Die Behörden in Kalifornien haben Tesla mitgeteilt, dass der Verkauf eingestellt werden könnte, wenn das Problem irreführender Vermarktung nicht innerhalb von 60 Tagen gelöst wird
    • Kalifornien ist Teslas größter Markt in den USA, daher wäre ein Verkaufsstopp ein schwerer Schlag
  • Einige vermuteten, Tesla könnte lediglich die Bezeichnung Autopilot ändern, doch das Unternehmen entschied sich stattdessen dafür, die Funktion selbst abzuschaffen
  • In neuen Tesla-Fahrzeugen ist nun ein FSD-Abo zwingend erforderlich, damit das Fahrzeug selbst lenkt; Fahrer bleiben weiterhin verpflichtet, die Straße im Blick zu behalten

Umstellung auf FSD-Tarifmodell und Preispolitik

  • Bis Mitte Februar ist FSD noch per Einmalzahlung von 8.000 Dollar erhältlich
  • Ab dem 14. Februar wird nur noch das 99-Dollar-Monatsabo angeboten, die Einmalzahlungsoption entfällt
  • Elon Musk schrieb in den sozialen Medien: „Die 99 Dollar pro Monat für überwachtes FSD werden mit den Funktionsverbesserungen steigen
    • Beim vollständigen autonomen Fahren (ein Niveau, auf dem der Fahrer aufs Handy schauen oder schlafen könnte) werde der „Wert stark steigen“, so seine Erklärung

Verbreitung abonnierter Erlösmodelle in der Autoindustrie

  • Autohersteller treiben den Wechsel vom einmaligen Verkauf hin zu regelmäßigen Einnahmestrukturen voran
    • Ziel ist es, Investoren attraktive, kontinuierliche Cashflows zu bieten
  • GM hat die Unterstützung für Apple CarPlay und Android Automotive eingestellt, BMW hat bereits Abo-Modelle für Hardware-Funktionen wie Sitzheizung getestet
  • Tesla hält zwar weiterhin eine hohe Bewertung, benötigt aber wegen sinkender Margen, rückläufiger Verkäufe und geringerer Einnahmen aus Emissionszertifikaten stärker verlässliche laufende Erlöse

Tarifänderung als Strategie zur kurzfristigen Umsatzsteigerung

  • Ein Kommentar deutet die Umstellung auf das Abo nicht nur als Versuch, Abo-Umsätze zu schaffen, sondern auch als Maßnahme zur Ankurbelung der Verkaufszahlen im 1. Quartal (Q1)
    • Tesla hat in der Vergangenheit bereits sprunghaft steigende Käufe vor dem Auslaufen von Steuergutschriften erlebt
    • Weil Verbraucher noch vor dem Ende solcher Vorteile Fahrzeuge kauften, zogen die Verkäufe im 3. Quartal vorübergehend wieder an
    • Auch diesmal scheint Tesla auf einen ähnlichen Effekt zu setzen, indem es zum Kauf vor dem Ende der Einmalzahlungsoption motiviert

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