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Das rumänische Verfassungsgericht hat das Ergebnis der ersten Runde der Präsidentschaftswahl für ungültig erklärt. Dies geschah nur wenige Tage vor der geplanten Stichwahl, und die Regierung muss nun einen neuen Wahltermin festlegen.
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In der ersten Runde hatte der kaum bekannte rechtsextreme und NATO-skeptische Călin Georgescu gewonnen, der in der Vergangenheit Wladimir Putin gelobt hatte.
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Die Entscheidung des Gerichts fiel, nachdem Geheimdienstunterlagen freigegeben worden waren, denen zufolge das Wahlergebnis durch eine groß angelegte Einflussoperation aus dem Ausland verzerrt wurde.
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Georgescu kritisierte die Entscheidung des Gerichts als „formalen Staatsstreich“ und kündigte an, erneut für das Präsidentenamt kandidieren zu wollen.
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Ministerpräsident Marcel Ciolacu unterstützte die Entscheidung des Gerichts mit der Begründung, dass durch russische Einmischung das Votum der rumänischen Bevölkerung verzerrt worden sei.
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Präsident Klaus Iohannis kündigte an, im Amt zu bleiben, bis ein neuer Präsident gewählt ist.
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Das Gericht hatte die Wahl zunächst annulliert, obwohl sie am 22. Dezember wieder aufgenommen werden sollte, und forderte die Regierung stattdessen auf, den gesamten Wahlprozess neu durchzuführen.
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Bereits vergangene Woche hatte das Gericht eine Neuauszählung der Stimmen der ersten Runde angeordnet, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, TikTok habe Georgescu „bevorzugt“.
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Elena Lasconi bezeichnete die Entscheidung des Gerichts als „illegal“ und „unmoralisch“ und erklärte, die Demokratie sei beschädigt worden.
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Georgescu wies zurück, ein Mann Moskaus zu sein, und behauptete, das politische Establishment könne seinen Erfolg nicht ertragen und wolle ihn stoppen.
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Rumänien ist damit in eine neue politische Phase eingetreten, und der weitere Verlauf bleibt ungewiss.
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