Kalifornisches Gesetz verpflichtet zur klaren Kennzeichnung von Spielen als Lizenz statt Kauf
(polygon.com)Neues kalifornisches Gesetz: Digitale Stores müssen klarstellen, dass man beim Erwerb von Spielen keine Käufe tätigt, sondern eine Lizenz erhält
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Inkrafttreten des neuen Gesetzes
- Soll am 1. Januar 2025 in Kraft treten
- Wenn beim Erwerb digitaler Güter Begriffe wie „Kauf“ oder „kaufen“ verwendet werden, muss klar gemacht werden, dass eine Lizenz verkauft wird
- Gilt für große digitale Stores wie Microsoft Store, Steam, PlayStation Store und eShop
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Hintergrund des Gesetzes
- Auslöser war der Entzug der Lizenz für Ubisofts Spiel The Crew
- Ziel ist es, den Unterschied zwischen Eigentum an digitalen Gütern und einer Lizenz klarer zu machen
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Wesentliche Inhalte des Gesetzes
- Bei der Verwendung von Begriffen wie „Kauf“ oder „kaufen“ muss eindeutig angegeben werden, dass es sich um den Verkauf einer Lizenz handelt
- Dieser Hinweis muss klar und getrennt von anderen Kaufbedingungen angezeigt werden
- Gilt nicht für abonnementsbasierte Dienste, kostenlose Downloads oder dauerhafte Offline-Downloads
- Bei Verstößen gegen die Regelung drohen Geldbußen
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Einschätzungen von Experten
- Es wird darauf hingewiesen, dass es irreführende Werbung sein kann, wenn Händler digitaler Medien den Begriff „Kauf“ verwenden
- Verbraucher müssen verstehen, dass sie beim Erwerb digitaler Güter kein Eigentum, sondern eine Lizenz erhalten
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Die Ausbreitung digitaler Käufe
- Mit dem Rückgang physischer Medien sind digitale Käufe zur Normalität geworden
- Geschäfte wie Best Buy haben den Verkauf physischer Filme eingestellt
- Physische Videospiele bieten Lizenzen in Form von Discs oder Modulen, doch wenn Server offline gehen, kann der Zugriff unmöglich werden
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Das Problem des Eigentums an digitalen Gütern
- Neben dem Entzug von Lizenzen nehmen auch Fälle zu, in denen Spiele aus dem Verkauf genommen oder vollständig offline geschaltet werden
- Das ist nicht nur ein Verbraucherschutzproblem, sondern auch ein Problem der Bewahrung
Zusammenfassung von GN⁺
- Dieses Gesetz ist ein Versuch, den Verbraucherschutz zu stärken, indem der Unterschied zwischen Eigentum an digitalen Gütern und einer Lizenz klarer gemacht wird
- Mit der Verbreitung digitaler Käufe wird solche rechtliche Klarheit immer wichtiger
- Die Eigentumsfrage bei digitalen Gütern wird auch künftig ein Diskussionsthema bleiben, und möglicherweise sind weitere Maßnahmen zum Schutz der Verbraucherrechte nötig
- Andere Projekte mit ähnlicher Funktion sind etwa Valves Steam und Sonys PlayStation Store
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