Wenn man Hintergrundwissen zu Brasilien braucht, ist ein NYT-Artikel von 2022 empfehlenswert.
Der Artikel "To Defend Democracy, Is Brazil’s Top Court Going Too Far?" behandelt den Richter, der im Zentrum der aktuellen Debatte steht.
Er enthält unter anderem, dass Richter Moraes fünf Personen wegen Social-Media-Posts ohne Gerichtsverfahren inhaftieren ließ und die Löschung tausender Posts und Videos anordnete.
Rumble ist in Brasilien seit mehr als einem Jahr blockiert, und auch WhatsApp und Telegram wurden mehrfach blockiert.
Die Medienplattform X kündigte wegen "Zensuranordnungen" die sofortige Einstellung ihres Betriebs in Brasilien an.
Es wird die Frage aufgeworfen, warum dieser Fall anders sein soll, obwohl Elon Zensuranordnungen anderer Länder befolgt hat.
Es gibt die Meinung, internationale Unternehmen sollten sich für eine einzige Jurisdiktion entscheiden, dort ihre Server und Mitarbeiter ansiedeln und sich gegen Sperrungsanfragen anderer Länder wehren.
Gibsons Konzept des "Datenasyls" wirkte anfangs töricht, erweist sich aber als weitsichtig.
Xitter ist voller Spam und Fake News.
Elon hat das Unternehmen in eine Richtung gelenkt, in der alles erlaubt ist, und die Lage hat sich verschlechtert.
Wenn Xitter sich nicht verbessert, müsse das Rechtssystem eingreifen.
Elon fährt das Unternehmen gegen die Wand, entlässt Hunderte und bricht alle Brücken ab.
Es ist eine Machtverschiebung, bei der alle verlieren.
Twitter scheint sich nur gegen bestimmte staatliche Zensur zu stellen.
Musk ist kein Verfechter absoluter Meinungsfreiheit, sondern fördert Aussagen, die ihm gefallen, und unterdrückt solche, die er nicht mag.
X wurde mit Geldstrafen belegt, weil es Konten mit antidemokratischen Inhalten nicht gelöscht hat.
Einige Konten gehörten Personen, die außerhalb Brasiliens lebten, und wurden auch außerhalb Brasiliens gelesen.
Es gibt die Meinung, das Gericht hätte die vernünftigere Forderung stellen sollen, sie nur für Konten innerhalb Brasiliens zu beschränken.
Brasilien steht seit den vergangenen fünf Jahren faktisch unter einer Justizdiktatur.
Presse und Medien hätten das entweder ignoriert oder aktiv an der Verfolgung mitgewirkt.
Beim Lesen des Artikels scheint die Bedrohung dadurch entstanden zu sein, dass X gerichtliche Anordnungen nicht befolgt hat.
Was in Brasilien geschieht, unterscheidet sich stark von Nordamerika.
Als Kanadier hätte man das kaum geglaubt, wenn man nicht zwei Jahre in Brasilien gelebt hätte.
Es ist ein komplexes System voller Korruption und informeller Regeln.
Was in Nordamerika einfach ist, ist in Brasilien sehr schwierig.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Wenn man Hintergrundwissen zu Brasilien braucht, ist ein NYT-Artikel von 2022 empfehlenswert.
Die Medienplattform X kündigte wegen "Zensuranordnungen" die sofortige Einstellung ihres Betriebs in Brasilien an.
Es gibt die Meinung, internationale Unternehmen sollten sich für eine einzige Jurisdiktion entscheiden, dort ihre Server und Mitarbeiter ansiedeln und sich gegen Sperrungsanfragen anderer Länder wehren.
Xitter ist voller Spam und Fake News.
Twitter scheint sich nur gegen bestimmte staatliche Zensur zu stellen.
X wurde mit Geldstrafen belegt, weil es Konten mit antidemokratischen Inhalten nicht gelöscht hat.
Brasilien steht seit den vergangenen fünf Jahren faktisch unter einer Justizdiktatur.
Beim Lesen des Artikels scheint die Bedrohung dadurch entstanden zu sein, dass X gerichtliche Anordnungen nicht befolgt hat.
Was in Brasilien geschieht, unterscheidet sich stark von Nordamerika.