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GN⁺ 2024-02-06
Hacker-News-Kommentare
  • Der aktuelle Boeing-CEO versucht offenbar, die Unternehmenskultur zu verändern, Probleme anzuerkennen und sie anzugehen. Wenn man einen solchen Wandel aber erst nach langer Zeit des Leugnens von Problemen und der Auslieferung fehlerhafter Produkte anstoßen will, könnten noch eine Weile weitere Probleme ans Licht kommen. Fraglich ist, ob Boeings Kunden und Aktionäre genug Geduld haben, um diesen Wandel bis zum Ende mitzutragen.
  • Die Überschrift des Artikels ist sehr irreführend und entspricht nicht den Tatsachen. Entdeckt wurde das Problem nicht von Boeing, sondern von Spirit, und betroffen sind nur Flugzeuge, die noch nicht ausgeliefert wurden.
  • Diese Transparenz ist positiv, daher sollte Boeing dafür nicht bestraft werden. Auch andere Flugzeughersteller könnten ähnliche Probleme haben und sie womöglich nicht öffentlich machen.
  • Bei 22 von 47 überprüften Flugzeugen wurden Qualitätsmängel festgestellt, und das Problem könnte auch bei einigen 737 im aktiven Dienst vorhanden sein.
  • Boeings Probleme wirken wie ein Symptom eines größeren strukturellen Problems in der gesamten US-Regierung. Es wird zu viel Energie in PR und Propaganda gesteckt statt in die tatsächliche Erledigung der Arbeit.
  • Es mag irrational sein, aber obwohl ich weiß, dass sie statistisch sicher sind, habe ich Angst davor, mit einer Boeing-Maschine der neuen Generation zu fliegen.
  • Ich frage mich, ob Boeings Arbeit an Militärverträgen ebenfalls unter dieser Haltung des „Probleme leugnen und ausliefern“ leidet.
  • Ich habe anderswo gelesen, dass viele der Probleme aus nachlässigem und unkoordiniertem Outsourcing stammen könnten, insbesondere im Softwarebereich. Mich würde interessieren, ob jemand dazu gute Informationen oder Einsichten hat.
  • Boeing ist wie Teflon: Trotz all der Probleme gerät die Aktie kaum ins Wanken. Selbst wenn Flugzeuge tatsächlich auseinanderfallen, fällt der Kurs nicht unter das Tief vom Oktober.