Autoversicherungen sind in den USA tatsächlich viel zu billig
- 2010 überquerten Eric DuBerry und sein zweijähriger Sohn Seamus eine Straße in Portland im Bundesstaat Oregon, als ein älterer Fahrer Gas- und Bremspedal verwechselte und die beiden sowie einen weiteren Mann anfuhr.
- Seamus wurde nach dem Unfall im Krankenhaus behandelt, starb jedoch am nächsten Tag; das Krankenhaus stellte der Versicherung der Familie DuBerry 180.000 Dollar in Rechnung.
- Die DuBerrys mussten 4.500 Dollar ihrer eigenen Behandlungskosten selbst tragen und erhielten auch keinen Ausgleich für die Zeit, in der sie nicht arbeiten konnten.
- Herr DuBerry erwartete, dass zumindest ein Teil der Kosten von der Kfz-Haftpflichtversicherung des verursachenden Fahrers übernommen würde, doch dessen Deckungssumme für die Haftpflicht betrug nur 100.000 Dollar pro geschädigter Person.
- Die Kranken- und Autoversicherer der DuBerrys forderten die gesamten Versicherungsleistungen ein, sodass für die Familie tatsächlich nichts übrig blieb; mit Hilfe eines Anwalts konnten sie zwar einen Teil zurückholen, doch Herr DuBerry fragte sich noch immer: „Wie kann das so schwierig sein?“
Meinung von GN⁺
- Dieser Artikel beleuchtet anhand eines realen Falls die Probleme der Kfz-Versicherung in den USA und betont damit die Bedeutung von Versicherungen sowie die Notwendigkeit angemessener Deckungssummen.
- Er zeigt die Schwierigkeiten von Unfallopfern, im Schadensfall eine ausreichende Entschädigung zu erhalten, und deutet auf die Notwendigkeit einer Überprüfung und Verbesserung der Versicherungspolitik hin.
- Diese Inhalte bieten Versicherungsnehmern nützliche Informationen, um ihre eigene Versicherungspolice zu überprüfen und gegebenenfalls zusätzlichen Schutz in Betracht zu ziehen.
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