„Dumm“, „beschämend“: Wie Tech-Beschäftigte auf die Wut von Y-Combinator-CEO Garry Tan reagieren
(missionlocal.org)-
Garry Tans wütende Tirade auf Twitter
- Nachdem Garry Tan am Wochenende betrunken in sozialen Medien gepostet hatte, sieben Politiker in San Francisco sollten „langsam, ganz langsam sterben“, kritisierten Tech-Beschäftigte in San Francisco den Y-Combinator-CEO als „beschämend“, „wirklich dummes Verhalten“ und „sehr törichtes Verhalten“.
- Kevin Baragona, Mitgründer und CEO von DeepAI, sagte, Tan hätte sich nicht so verhalten dürfen, solle sich für eine Weile zurückziehen und die Tech-Branche nicht länger repräsentieren.
- Ein Y-Combinator-Alumnus sagte, er prüfe das unternehmensinterne Message Board Bookface und die täglichen E-Mail-Updates, habe aber keinerlei Kommunikation des Unternehmens gesehen.
- Auf Hacker News, dem öffentlichen Forum im Besitz von Y Combinator, entbrannte mit Hunderten Kommentaren eine Debatte über Tans Verhalten. Einige forderten seinen Rücktritt.
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Drohungen infolge von Garry Tans Online-Tirade
- Tans Beiträge hatten tatsächlich bedrohliche Folgen: Drei Personen erhielten bei sich zu Hause identische bedrohliche Postkarten.
- Auf den Postkarten stand: „Garry Tan hat recht! Ich wünsche dir und deinen Liebsten einen langsamen und schmerzhaften Tod.“
- Die Polizei von San Francisco untersucht die Postkarten, und die von Tan unterstützte Bezirksstaatsanwältin schloss sich wegen eines möglichen Falls selbst aus und übergab ihn an den Generalstaatsanwalt von Kalifornien.
- Tan entschuldigte sich und erklärte, sein Beitrag habe sich auf einen Songtext von Tupac Shakur bezogen. Zunächst tat er es als Witz ab, nahm den Vorfall später jedoch ernster.
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Tans Tweets entsprangen echter Wut
- Die von Tan genannten Personen reagierten schnell, meldeten den Vorfall der Polizei und berieten sich mit dem städtischen Rechtsbeistand.
- Mindestens zwei der von Tan unterstützten Kandidaten billigten seine Wortwahl nicht.
- Tech-Gründer in San Francisco sahen Tans Äußerungen zwar als betrunkenen Fehltritt, bewerteten seinen politischen Ansatz jedoch als naiv.
- Tan und Y Combinator haben großen Einfluss in San Francisco und im Silicon Valley, betreuen jedes Jahr Hunderte Unternehmen, die derzeit zusammen etwa 600 Milliarden US-Dollar wert sind.
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Blick auf Garry Tans Wahlkampfspenden
- Konkrete Details zu den Wahlkampfspenden wurden nicht genannt, es scheint jedoch, dass Tan an politische Kampagnen gespendet hat.
GN⁺-Meinung:
- Dieser Artikel behandelt die unangemessenen Äußerungen des Y-Combinator-CEO Garry Tan in sozialen Medien und die Reaktionen der Gemeinschaft in San Francisco darauf. Der Vorfall zeigt, wie das öffentliche Verhalten und die Äußerungen von Führungspersonen in der Tech-Branche Auswirkungen auf die reale Welt haben können.
- Tans Äußerungen führten tatsächlich zu bedrohlichen Konsequenzen und liefern damit ein wichtiges Beispiel dafür, dass Führungskräfte der Tech-Branche die Wirkung und Verantwortung ihrer politischen Äußerungen sorgfältig bedenken sollten.
- Der Artikel bietet interessante Einblicke in die Spannungen an der Schnittstelle von Tech-Branche und Politik sowie in den Einfluss von Tech-Führungskräften auf ihre lokale Gemeinschaft.
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