- Die US-Behörde National Labor Relations Board (NLRB) behauptet, dass SpaceX 2022 acht Beschäftigte unrechtmäßig entlassen habe, nachdem sie einen kritischen Brief über den CEO des Unternehmens, Elon Musk, verfasst hatten.
- In dem Schreiben forderten die Beschäftigten, dass sich SpaceX von Musks Social-Media-Kommentaren und Tweets distanziere, in denen Vorwürfe sexueller Belästigung gegen ihn verspottet wurden.
- Außerdem forderten die Beschäftigten SpaceX auf, seine Richtlinie zu sexueller Belästigung klarer zu fassen und konsequent durchzusetzen.
- Das NLRB behauptet, dass SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell die Verbreitung dieses Schreibens rechtswidrig eingeschränkt habe; auch andere Führungskräfte und Manager seien in ähnliche Verstöße verwickelt gewesen.
- Eine der entlassenen Beschäftigten, Paige Holland-Thielen, kritisierte, SpaceX behandle Beschäftigte wie Verbrauchsmaterial und unterdrücke Diskussionen.
- Tesla befindet sich seit Langem in einem Rechtsstreit wegen des Vorwurfs, Beschäftigte entlassen zu haben, die sich an Gewerkschaftsaktivitäten beteiligt hatten.
- 2021 entschied die Arbeitsbehörde, dass die Entlassung rechtswidrig war, und ordnete an, den betreffenden Beschäftigten wieder einzustellen und ausstehende Löhne nachzuzahlen.
- Diese Entscheidung wurde auch vor einem Bundesgericht bestätigt, doch Tesla legt in dem Fall weiterhin Rechtsmittel ein.
- Das US-Justizministerium reichte im August Klage ein und warf SpaceX vor, im Einstellungsprozess Asylsuchende und Geflüchtete diskriminiert zu haben.
- Ein Gericht erließ jedoch eine einstweilige Verfügung, die das Verfahren stoppte.
- Im Dezember 2021 machte ein ehemaliger SpaceX-Beschäftigter Fälle von sexueller Belästigung und Übergriffen durch Kolleg:innen öffentlich.
- Als Reaktion darauf begann das Unternehmen mit einer Überprüfung seiner Richtlinie zu sexueller Belästigung.
- Business Insider berichtete, dass SpaceX 2018 250.000 Dollar gezahlt habe, um Vorwürfe über ein sexuelles Angebot von Musk beizulegen.
- Anschließend sammelten Beschäftigte Ideen, um die Toleranz gegenüber sexueller Belästigung im Unternehmen zu verringern, und verfassten den Brief.
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