1 Punkte von GN⁺ 2023-12-08 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Die Fragilität digitaler Besitzrechte

  • Sony hat kürzlich zwei Fälle geliefert, die erneut an die Fragilität digitaler „Besitzrechte“ erinnern.
  • Letzte Woche kündigte Sony an, dass Nutzer aufgrund einer Lizenz-„Vereinbarung“ gekaufte Discovery-Inhalte nicht mehr ansehen können und dass diese Inhalte ab dem 31. Dezember 2023 aus ihren Bibliotheken entfernt werden.
  • Am Montag erlebten viele Nutzer unerwartete Sperrungen ihrer PlayStation-Network-Konten, wodurch nicht nur Multiplayer-Spiele und Cloud-Streaming, sondern auch der Zugriff auf digital im Sony-PlayStation-Marktplatz gekaufte Spiele blockiert wurde.

Die Leere des digitalen „Besitzes“

  • Das Herunterladen und der Zugriff auf digitale Inhalte sind zwar einfacher, als in ein Geschäft zu gehen, um eine physische Kopie zu kaufen, verlangen aber Vertrauen darauf, dass der Plattformbetreiber den digitalen Storefront, diese Inhalte und das Kontosystem weiter pflegt.
  • Die jüngste Schließung des Wii U- und 3DS-eShops von Nintendo erinnert daran, dass Unternehmen die Macht haben zu bestimmen, was mit Käufen digitaler Inhalte geschieht.
  • Wie bei der Schließung von Stadia durch Google zeigt sich, dass der Kauf digitaler Inhalte langfristig eher einer Miete gleichen kann.

Meinung von GN⁺

  • Dieser Artikel liefert wichtige Beispiele für die Unsicherheit digitaler Besitzrechte bei Inhalten.
  • Sonys jüngstes Vorgehen unterstreicht, dass Nutzer an digitalen Inhalten kein tatsächliches Eigentum besitzen.
  • Diese Fälle bringen Verbraucher dazu, ihr Vertrauen in Plattformen sowie die Wahl zwischen digitalen und physischen Käufen zu überdenken – ein für viele interessantes Thema.

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