3 Punkte von GN⁺ 2023-11-09 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Torre Hercón in A Coruña: Ein 31-stöckiges Hochhaus, eröffnet 1975, davon 24 Stockwerke für Wohnnutzung, gefördert von einer Wohnungsbaugenossenschaft.
  • Spaniens urbane Vertikalität: A Coruña hat die höchste durchschnittliche Gebäudehöhe in Spanien und gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten des Landes.
  • Leben in Wohnungen: Spanien hat nach Südkorea den zweithöchsten Anteil an Menschen, die in Wohnungen leben; 65 % wohnen in Mehrfamilienhäusern.
  • Historischer Kontext: Barcelonas Stadtteil Ciutat Vella war bis 1854 von Mauern umgeben, mit engen Straßen und hoher Bevölkerungsdichte, was zur Hygienebewegung und zur Entstehung des von Ildefons Cerdà entworfenen Stadtteils Eixample führte.
  • Bevölkerungsdichte und Gebäudehöhe: Daten zeigen in spanischen Städten eine Korrelation zwischen hohen Gebäuden und hoher Bevölkerungsdichte; Barcelona, Cádiz und Valencia sind die dichtesten und höchsten Gebiete.
  • Wohnungspolitik in der Franco-Zeit: Zwischen 1950 und 1975 wurden Hochhaussiedlungen gebaut, um Zuwanderer aus ländlichen Regionen aufzunehmen; rund um die historischen Stadtzentren entstanden die ersten „Stadtränder“.
  • Architekturtrends: Wegen Budgetbeschränkungen waren anfangs 4-stöckige Gebäude üblich, später ging man aus Gründen der Rentabilität zu höheren H-förmigen Blöcken mit Aufzügen über.
  • Stadterweiterung: Seit den 1980er Jahren verlangsamte sich die Landflucht, und in Spanien entstand eine „urbane Ausdehnung“ mit niedrig verdichteten Einfamilienhäusern, inspiriert von US-amerikanischen Vorstädten.
  • Jüngere Entwicklungstrends: In den 1990er Jahren zeigte sich ein Wandel hin zu Reihenhäusern und Randbebauung; Gebiete wie Parque Venecia in Saragossa stehen vor Herausforderungen wie einem Mangel an öffentlichen Dienstleistungen.
  • Marktveränderungen: Vor COVID-19 gewannen Innenstädte an Wert, doch nach der Pandemie stieg die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und Wohnungen in Metropolregionen.
  • Die Zukunft der Stadtplanung: Moderne Trends bevorzugen kompakte, komplexe und integrierte Städte und werfen Fragen nach der idealen Höhe und Dichte des urbanen Lebens sowie nach der Richtung der spanischen Stadtplanung auf.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-11-09
Hacker-News-Meinungen
  • Ein seit 22 Jahren in Spanien lebender Ausländer betont die Auswirkungen von Bodengesetzen und politischen Veränderungen auf die Stadtentwicklung
  • Spaniens junge Demokratie und Regierungswechsel führten zu ungleichmäßigem Städtewachstum und Spekulation
  • Spaniens Kultur der Kaufpräferenz förderte den Bau von Wohnungen, um die Nachfrage zu decken
  • Die wirtschaftliche Demografie spanischer Städte weist im Gegensatz zu anderen großen Städten keine starken Gegensätze auf
  • US-Feuerschutzvorschriften könnten in Spanien verbreitete Gebäudedesigns einschränken
  • Ein Spanier dankt El Diario für die landesweite, umfassende Berichterstattung
  • In den Niederlanden ist der Anteil kollektiver Wohnformen niedriger als in Spanien, möglicherweise wegen "Pilzvierteln"
  • Das Storytelling des Artikels wird für die gelungene Integration von Geodaten und visuellen Materialien gelobt
  • Einige Einwohner von A Coruña beklagen die Auswirkungen brutalistischer Wohnblöcke auf das Erscheinungsbild der Küstenstadt
  • Es gibt die Wahrnehmung, dass Wohnungen in Spanien größer sind und mehr Zimmer haben als in den USA
  • Ein ehemaliger Bewohner Spaniens vermisst das Leben in Wohnungen und das Konzept der "15-Minuten-Stadt"
  • Die historische Perspektive des Artikels auf die Stadtentwicklung in Spanien und das Erstaunen über das heutige Entwicklungsniveau
  • Wohneigentum steht als Mittel zum generationenübergreifenden Vermögensaufbau im Kontrast zu den Grenzen des Mietens
  • Neugier, ob Barcelonas auf Belüftung ausgerichtete Architektur die Verbreitung von COVID-19 beeinflusst hat, sowie auf die Bedeutung von Belüftung und deren historischen Zusammenhang