- Ein Bericht über eine an der Monash University durchgeführte Studie zeigt, dass eine Verbesserung des Tiefschlafs zur Vorbeugung von Demenz beitragen könnte
- Die Studie wurde von Matthew Pase, außerordentlicher Professor an der Fakultät für Psychologie der Monash University und am Turner Institute for Brain and Mental Health, geleitet
- An der Studie nahmen 346 Personen über 60 Jahren teil, die zwischen 1995 und 1998 sowie zwischen 2001 und 2003 an jeweils zwei Tagen Schlafstudien abgeschlossen hatten
- Die Teilnehmenden wurden ab der zweiten Schlafstudie bis 2018 auf Demenz überwacht
- Die Studie ergab, dass bei Menschen über 60 ein jährlicher Rückgang des Tiefschlafs um 1 % mit einem um 27 % höheren Anstieg des Demenzrisikos verbunden ist
- Die Forschenden stellten fest, dass die Menge des Tiefschlafs zwischen den beiden Studien abgenommen hatte, was auf einen mit dem Altern einhergehenden Verlust des Slow-Wave-Schlafs hinweist
- Im Verlauf der 17-jährigen Nachbeobachtung traten 52 Demenzfälle auf
- Die Studie legt nahe, dass eine Verbesserung oder Aufrechterhaltung des Tiefschlafs beziehungsweise des Slow-Wave-Schlafs im höheren Alter Demenz vorbeugen könnte
- Die Studie fand außerdem, dass genetische Risikofaktoren für Alzheimer mit einem stärkeren Rückgang des Slow-Wave-Schlafs zusammenhängen, das Hirnvolumen jedoch nicht
- Die vollständige Arbeit wurde in JAMA Neurology veröffentlicht.
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