- Das Konzept des „Jaywalking“ wurde in den 1920er Jahren als Teil einer Kampagne von Autoherstellern erfunden, um die Eigentümerschaft an städtischen Straßen neu zu definieren.
- Vor den 1920er Jahren galten städtische Straßen als öffentlicher Raum für Fußgänger, Händler, Pferdefuhrwerke, Straßenbahnen und Kinder.
- Mit der Verbreitung des Autos stieg die Zahl tödlicher Unfälle mit Fußgängern, was zu öffentlicher Empörung und Forderungen nach strengeren Verkehrsregeln führte.
- Autolobbys und Hersteller führten Kampagnen an, die die Verantwortung für Unfälle von den Fahrern auf die Fußgänger verlagerten; so entstand das Vergehen des Jaywalking.
- Zu dieser Kampagne gehörten manipulierte Nachrichtenberichte über Autounfälle, die Förderung von Sicherheitskampagnen an Schulen und die öffentliche Bloßstellung von Fußgängern, die die Straße unerlaubt überquerten.
- Der Begriff „Jaywalking“ wurde von autofreundlichen Gruppen verbreitet, um Fußgänger zu etikettieren und zu verspotten, die sich nicht an die neuen Verkehrsregeln hielten.
- Die Kampagne war erfolgreich darin, die öffentliche Wahrnehmung des Zwecks von Straßen zu verändern, und das Konzept des Jaywalking verankerte sich tief in der Gesellschaft.
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