- Die FDA hat den ersten Bluttest zugelassen, der Hunderte potenziell krebsassoziierte genetische Varianten identifizieren kann.
- Der Test mit dem Namen Invitae Common Hereditary Cancers Panel analysiert Blutproben, um DNA-Varianten in 47 Genen zu identifizieren, die mit dem Risiko für bestimmte Krebsarten in Verbindung stehen.
- Die FDA hat für diesen Test eine de-novo-Marktzulassung erteilt und eine neue regulatorische Klassifizierung geschaffen.
- Künftige Produkte desselben Typs können über das 510(k)-Premarket-Verfahren der FDA eine Marktzulassung erhalten.
- Die FDA legt spezielle Kontrollen im Zusammenhang mit Kennzeichnung und Leistungstests fest.
- Der Test nutzt Next-Generation-Sequencing, um in einer einzigen Untersuchung mehrere Gene zu bewerten, und liefert Erkenntnisse zu genetischen Varianten mit hoher Sensitivität und Geschwindigkeit.
- Der Test identifiziert klinisch wichtige Gene wie BRCA1 und BRCA2, die mit dem erblichen Brust- und Eierstockkrebs-Syndrom zusammenhängen, sowie weitere Gene, die mit dem Lynch-Syndrom, hereditärem diffusem Magenkrebs, Brustkrebs und dem Peutz-Jeghers-Syndrom assoziiert sind.
- Zu den mit dem Test verbundenen Risiken gehören falsch positive oder falsch negative Ergebnisse sowie eine fehlerhafte Interpretation der Resultate.
- Bei Invitaes verschreibungspflichtigem Test werden Proben im Rahmen der medizinischen Versorgung, etwa in einer Arztpraxis, entnommen und zur Untersuchung an ein Labor geschickt.
- Die klinische Interpretation von Varianten erfolgt auf Grundlage veröffentlichter Fachliteratur, öffentlicher Datenbanken, Vorhersageprogramme und einer unternehmensintern kuratierten Variantendatenbank sowie nach Kriterien zur Varianteninterpretation, die von Fachgesellschaften oder akkreditierten Gremien festgelegt wurden.
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