- Ein Artikel über das Potenzial von Remote-Arbeit, den persönlichen CO2-Fußabdruck zu verringern
- Auf dem Höhepunkt der COVID-19-Pandemie begannen rund 50 % der US-Amerikaner, von zu Hause aus zu arbeiten, und etwa 20 % tun dies weiterhin zumindest teilweise.
- Über die Nachhaltigkeit von Remote-Arbeit wurde viel diskutiert, doch vertiefte Untersuchungen dazu waren selten.
- Eine neue Analyse liefert Einblicke in das Potenzial von Remote-Arbeit zur Abschwächung des Klimawandels in den USA und untersucht Faktoren wie Pendeln, nicht arbeitsbezogene Fahrten, IT-Geräte, die Energieeffizienz von Büros und den Energieverbrauch im Haushalt.
- Die Studie stellte fest, dass Remote-Arbeit die persönlichen CO2-Emissionen um mehr als 50 % senken kann. Das gilt jedoch nur, wenn zu Hause die nötigen Energiesparmaßnahmen umgesetzt werden.
- Das Forschungsteam nutzte einen großen anonymisierten Datensatz von Microsoft, um Einblicke in den täglichen Energieverbrauch und die Lebensgewohnheiten von Remote-Beschäftigten zu gewinnen.
- Entgegen früheren Annahmen zeigte die Studie, dass Menschen im Homeoffice oft häufiger Auto fahren als Personen, die im Büro arbeiten, und im Laufe des Tages mehrere kurze Fahrten unternehmen.
- Faktoren wie Klimaanlagen und Geschirrspüler können den Energieverbrauch im Homeoffice erhöhen, und Remote-Beschäftigte leben mit höherer Wahrscheinlichkeit in städtischen Gebieten mit geringerer CO2-Intensität.
- Die Studie widerspricht der Behauptung, dass Remote-Arbeit die Emissionen um 95 % senken könne, legt aber nahe, dass mit geeigneten Strategien dennoch deutliche Reduktionen möglich sind.
- So können Remote-Beschäftigte ihren CO2-Fußabdruck um bis zu 54 % senken, wenn sie an vier oder mehr Tagen pro Woche von zu Hause aus arbeiten und nachhaltige Lebensstrategien umsetzen.
- Die Autoren schlagen außerdem vor, den CO2-Fußabdruck durch umweltfreundlichere Bürogebäude und die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs weiter zu senken.
- Diese Ergebnisse beziehen sich speziell auf die USA, dürften nach Ansicht der Autoren aber auch auf andere industrialisierte Länder übertragbar sein.
- Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Remote-Arbeit Teil einer umweltfreundlicheren Zukunft sein kann, jedoch keine pauschale Lösung für den Klimawandel darstellt.
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