1 Punkte von GN⁺ 2023-08-29 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Eine neue Studie der Bundesregierung weist einen Zusammenhang zwischen PFAS-Chemikalien und Hodenkrebs bei Soldaten nach.
  • Die Studie ergab erhöhte PFAS-Konzentrationen im Blut von Angehörigen der Air Force, die als Feuerwehrleute dienten.
  • Die Studie liefert den ersten direkten Beleg für einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen PFAS und Hodenkrebs unter Soldaten.
  • PFAS-Chemikalien kommen häufig in Löschschaum vor und werden seit Jahrzehnten verwendet.
  • Da PFAS-Chemikalien in der Umwelt nicht abgebaut werden und sich im menschlichen Körper anreichern, sind sie als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt.
  • Das Verteidigungsministerium muss bis Oktober 2024 die Nutzung sämtlicher PFAS-haltiger Schäume einstellen.
  • Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung und Maßnahmen zu den Gesundheits- und Umweltproblemen im Zusammenhang mit PFAS-Chemikalien.
  • Im Kongress wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der vom VA die Behandlung von Erkrankungen durch PFAS-Exposition sowie Invaliditätsleistungen für betroffene Soldaten verlangt.
  • Die Studie zeigt, dass die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen PFAS-Exposition und verschiedenen gesundheitlichen Folgen wie verminderter Impfreaktion, Nierenkrebs und niedrigem Geburtsgewicht zunehmen.
  • Das Verteidigungsministerium befindet sich bei Tests auf PFAS-Kontamination und bei Reinigungsarbeiten an mehr als 700 Verteidigungseinrichtungen noch in einer frühen Phase.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-29
Hacker-News-Kommentare
  • Die Studie zum Zusammenhang zwischen „Ewigkeitschemikalien“ und Hodenkrebs wird dafür kritisiert, dass Korrelation und statistische Signifikanz schwach seien.
  • Die Verwendung von Chemikalien, die sich nicht abbauen und dauerhaft bestehen bleiben, ist besorgniserregend, da sie langfristige Gesundheitsrisiken mit sich bringt und Herausforderungen bei der Entschädigung verursacht.
  • Frühere Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen diesen Chemikalien und Fruchtbarkeitsproblemen sowie einer geringeren Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft festgestellt.
  • Es gibt eine besorgniserregende Verbindung zwischen der männlichen reproduktiven Gesundheit und der PFAS-Exposition im Mutterleib, was dazu führt, dass die Spermienzahl mit jeder Generation abnimmt.
  • In der Studie selbst sind detaillierte Informationen zu finden.
  • In den Kommentaren wird an Alex Jones’ Behauptung erinnert, Atrizine mache Frösche homosexuell.
  • Der Körper verfügt über Mechanismen, die Toxine oder Infektionen erkennen und die Reproduktionsrate senken, um die Ausbreitung von Infektionen oder Fehlbildungen beim Fötus zu verhindern.
  • Feuerwehrleute können auch anderen Risiken ausgesetzt sein.
  • Der Zusammenhang zwischen der PFAS-Belastung in der Jugend und niedrigen Testosteronwerten ist ein interessantes Forschungsfeld.
  • Wer sich für dieses Thema interessiert, dem sei der Film „Dark Waters“ empfohlen.