- Die EU kämpft gegen verhaltensbasierte Werbung, parallel zu wichtigen Änderungen, die Meta, Snap und TikTok für ihre Produkte angekündigt haben.
- Drei wichtige Veränderungen haben den Wandel der digitalen Werbeindustrie vorangetrieben: Apples App Tracking Transparency-Framework, Googles Abschaffung von Drittanbieter-Cookies und Datenschutzgesetze wie die Datenschutz-Grundverordnung der EU.
- Verhaltensbasierte Werbung, die Anzeigen auf Grundlage früheren Verhaltens ausspielt, benötigt viele Daten über Nutzer. Dadurch entstanden Bedenken hinsichtlich Datenzusammenführung und Nutzereinwilligung.
- Apples App Tracking Transparency (ATT)-Framework änderte den Standardzugriff auf Werbe-IDs von Opt-in zu Opt-out und verringerte damit die Wirksamkeit verhaltensbasierter Werbung über Apps hinweg.
- Googles Entscheidung, Drittanbieter-Cookies 2024 abzuschaffen, wird die Wirksamkeit verhaltensbasierter Werbung über Websites hinweg verringern.
- Die DSGVO der EU verlangt für verhaltensbasierte Werbung eine ausdrückliche Einwilligung. Meta räumte kürzlich ein, dass verhaltensbasierte In-App-Werbung in der EU nicht länger standardmäßig gewählt werden kann.
- Die künftige Richtung könnte klarere Nutzerpräferenzen, nicht personalisierte Feeds, mehr Auswahl durch eine Verschlechterung der User Experience, Subscription-Experimente und eine geringere Priorisierung des EU-Markts durch Plattformen umfassen.
- Der Autor ist der Ansicht, dass Regulierung wegen des explosiven Wachstums des Werbemarkts und erheblicher Datenschutzrisiken nötig war, die EU aber möglicherweise zu weit gegangen ist. Die Auswirkungen werden sich wohl erst in 5 bis 10 Jahren zeigen.
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