- Europäische Datenschutzbehörden weiten das Verbot von "verhaltensbasierter Werbung" auf Facebook und Instagram auf 30 Länder in der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum aus
- Diese Verbotsmaßnahme, die auf der Erfassung und dem Targeting von Nutzerdaten basiert, ist ein Rückschlag für Meta Platforms, den Eigentümer der beiden Social-Media-Dienste
- Meta drohen bei Nichteinhaltung Geldbußen von bis zu 4 % des weltweiten Umsatzes
- Die Entscheidung des Europäischen Datenschutzausschusses (EDPB) weist die irische Datenschutzbehörde an, Metas verhaltensbasierte Werbung dauerhaft zu verbieten; in Irland befindet sich Metas europäischer Hauptsitz
- Meta erklärte, EU- und EWR-Nutzern eine Möglichkeit zur Einwilligung anzubieten und ein Abonnementmodell bereitzustellen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen
- Seit dem 7. August wird Meta in Norwegen täglich mit Geldbußen belegt, weil das Unternehmen die Privatsphäre von Nutzern verletzt, indem es deren personenbezogene Daten für Werbung verwendet
- Diese Entscheidung betrifft rund 250 Millionen Facebook- und Instagram-Nutzer in Europa
- Die Nichtbeachtung des EU-/EWR-weiten Verbots würde als Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gelten und könnte mit Geldbußen von bis zu 4 % des weltweiten Umsatzes geahndet werden
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