2 Punkte von GN⁺ 2023-07-25 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • 1983 geriet Air-Canada-Flug 143 während des Fluges in einen Treibstoff-Notfall.
  • Die Treibstoffanzeige des Flugzeugs funktionierte nicht, dennoch wurde der Flug nicht gestrichen.
  • Die Piloten überprüften den Treibstoffstand manuell und kamen zu dem Schluss, dass er für den Flug ausreichte.
  • Aufgrund eines Dokumentationsfehlers wurde die Treibstoffmenge jedoch falsch berechnet.
  • Dem Flugzeug ging der Treibstoff aus, beide Triebwerke fielen aus, und die Piloten mussten eine Notlandung durchführen.
  • Den Piloten gelang eine erfolgreiche Gleitlandung, und sie landeten sicher auf dem Flughafen Gimli.
  • Der Vorfall ist als „Gimli Glider“ bekannt und zeigte das Können der Piloten und ihre Beherrschung des Flugzeugs.
  • Das Flugzeug wurde einige Tage später repariert und wieder in Betrieb genommen.
  • Die Piloten wurden teilweise kritisiert, weil sie die vorgeschriebenen Verfahren nicht eingehalten hatten, erhielten aber auch Anerkennung für ihren Umgang mit der Situation.
  • Die 24 Jahre alte Air Canada 767 ist noch immer im Einsatz.
  • An der Ausmusterungszeremonie nahmen Kapitän Robert Pearson, Erster Offizier Maurice Quintal sowie 3 der 6 Crewmitglieder dieses Fluges teil.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-07-25
Hacker-News-Kommentare
  • Das Ingenieurteam am Flughafen Winnipeg hatte auf dem Weg zur Schadensbegutachtung von Flug 143 selbst keinen Treibstoff mehr.
  • Ein Blogbeitrag liefert eine detaillierte Analyse von Flug 143 und der Landung in Gimli.
  • Ein Kommentator teilt eine persönliche Erfahrung mit einem United-Airlines-Flug, der wegen einer Tornadowarnung umgeleitet werden musste.
  • Ein anderer Kommentator teilt einen Link zu einem Wikipedia-Artikel über British-Airways-Flug 009, der einen Triebwerksausfall erlebte.
  • Es wird Kritik am Fehlen von Verfahren für gleichzeitigen Triebwerksausfall und an der Verwendung des metrischen Systems geäußert.
  • Die interne Untersuchung zu Flug 143 gab nicht nur Piloten und Wartungstechnikern, sondern teilweise auch einem „Unternehmensversagen“ die Schuld.
  • Ein Reddit-Nutzer teilt eine persönliche Verbindung zu Flug 143 und den aktuellen Zustand des Flugkapitäns.
  • Ein Podcast namens „Cautionary Tales“ behandelt Flug 143 und andere interessante Katastrophengeschichten.