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Gegen Google, das den Markteintritt konkurrierender Betriebssysteme (OS) und die Entwicklung neuer Geräte verhindert hat, wurde ein Bußgeld in Höhe von 207,4 Milliarden Won verhängt
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Google behinderte den Markteintritt konkurrierender Betriebssysteme (OS) und bremste Innovationen, indem es Geräteherstellern wie Samsung Electronics untersagte, Geräte mit einem modifizierten Android-Betriebssystem (OS) (Fork OS)* zu produzieren
Inhalt der Pressemitteilung
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Google zwang Gerätehersteller beim Abschluss des unverzichtbaren Play-Store-Lizenzvertrags und des Vertrags über den vorzeitigen Zugang zum OS dazu, als Voraussetzung zwingend auch ein Anti-Fragmentation Agreement (AFA) abzuschließen.
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Laut AFA dürfen Gerätehersteller auf keinem ihrer auf den Markt gebrachten Geräte ein Fork OS installieren und auch selbst kein Fork OS entwickeln.
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Außerdem wird die Verbreitung von App-Entwicklungstools (SDK)* für Forks untersagt, sodass die Entstehung eines App-Ökosystems für Forks konsequent blockiert wird.
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Das AFA blieb nicht nur eine Vertragsklausel auf dem Papier, sondern Google nutzte den Vertrag tatsächlich aktiv dazu, Gerätehersteller daran zu hindern, Geräte mit Fork OS auf den Markt zu bringen.
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Dadurch scheiterten sämtliche Mobile-OS-Projekte von Amazon, Alibaba und anderen Unternehmen, die keine Geschäftspartner finden konnten, und Gerätehersteller konnten keine innovativen Geräte mit neuen Diensten auf den Markt bringen.
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Infolgedessen konnte Google seine Marktmacht im Mobile-Bereich weiter festigen.
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Diese Maßnahme ist bedeutsam, weil sie einen Anlass schafft, den künftigen Wettbewerbsdruck auf den Märkten für Mobile-OS und App-Marktplätze wiederherzustellen.
5 Kommentare
Wäre es für normale Verbraucher nicht besser, wenn es AFA gäbe? Natürlich bleibt die Situation ähnlich, dass die Hersteller weiterhin OS-Updates bereitstellen müssen, aber da die Fragmentierung geringer ist, scheint sich das trotzdem zumindest bis zu einem gewissen Grad verbessert zu haben.
Hm … warum hat man Windows dabei in Ruhe gelassen???
Das ist wohl eine Sanktion, die aus Open Source kommt. Open Source ist gut.
Ich verlinke einen Artikel mit einer etwas ausführlicheren Erklärung.
Googles „endlose OS-Schikanen“ in Korea mit einer beispiellosen Sanktion belegt https://www.hani.co.kr/arti/economy/economy_general/1011647.html
Die Formulierung „Die Korrekturverfügung gilt auch im Ausland“ fällt dabei besonders ins Auge.
Dann könnten Hersteller sowohl von Google zertifizierte als auch nicht zertifizierte Geräte gleichzeitig produzieren.
Ich frage mich allerdings, ob Google diesem Hersteller in so einer Situation den Quellcode des nächsten OS vorab zur Verfügung stellen würde.
Bei ODM-Geräten spielt das kaum eine Rolle, aber wenn ein neues OS passend zum Android-Release bereitgestellt werden muss, ist es notwendig, den OS-Quellcode vorab von Google zu erhalten, um entsprechend reagieren zu können.
Wenn dasselbe Unternehmen dann Geräte von Nicht-Google-Anbietern entwickelt, also etwa von Amazon oder Huawei, lassen sich verschiedene Informationen über das nächste OS zwangsläufig nicht getrennt halten; aus Googles Sicht wäre das kein besonders attraktives Szenario.