- Forderung an die Regierungen der europäischen Länder und die EU, neue Verträge mit Palantir zu stoppen und bestehende Verträge schrittweise zu beenden, verbunden mit dem Aufruf zu Investitionen in transparente und verantwortliche technologische Alternativen innerhalb Europas
- Es wird darauf hingewiesen, dass Palantir Zugang zu öffentlichen Systemen und Daten hat und in der Vergangenheit mit Unterstützung des Völkermords im Gazastreifen, der Familientrennung durch ICE und der Unterstützung eines Kriegs gegen den Iran in Verbindung gebracht wurde
- In Großbritannien, Deutschland und Frankreich wird Palantir in sensiblen Bereichen wie polizeilichen Ermittlungen und dem Management von Gesundheitsdaten eingesetzt
- Diese Ausweitung berge das Risiko verstärkter Massenüberwachung und der Unterstützung von Kriegen und werfe die Frage auf, dass öffentliche Daten von US-Überwachungstechnologieunternehmen abhängig werden
- Durch eine Bürgerpetition soll auf einen Stopp der Palantir-Verträge und mehr Transparenz in öffentlichen Systemen hingewirkt werden
Petition für das Ende von Palantir-Verträgen in Europa
- Forderung an die Regierungen der europäischen Länder und die EU, neue Verträge mit Palantir zu stoppen und bestehende Verträge schrittweise zu beenden
- Zugleich wird zu mehr Investitionen in transparente europäische Alternativtechnologien mit öffentlicher Rechenschaftspflicht aufgerufen
- Von der EU wird verlangt, den Einsatz von Palantir in Europa dringend zu untersuchen und bis zur vollständigen Transparenz bei Verträgen und Datennutzung sowie bis zur Gewährleistung demokratischer Kontrolle keine neuen Verträge abzuschließen
- Es werden Bedenken hinsichtlich des Zugangs von Palantir zu öffentlichen Systemen und Daten geäußert
- Das Unternehmen wird in Zusammenhang gebracht mit Unterstützung des Völkermords im Gazastreifen, der Familientrennung durch ICE und der Unterstützung des Iran-Kriegs der Trump-Regierung
- Als Beispiel wird eine Aussage von CEO Alex Karp zitiert, wonach die Rolle von Palantir darin bestehe, „den Feind zu verängstigen und ihn manchmal zu töten“
- Regierungen in Europa schließen stillschweigend Verträge mit Palantir, die aus Steuergeldern bezahlt werden
- In Großbritannien, Deutschland und Frankreich wird Palantir in sensiblen öffentlichen Systemen wie polizeilichen Ermittlungen und dem Management von Gesundheitsdaten eingesetzt
- Die deutsche Polizei nutzt Palantir zur Verfolgung von Verdächtigen, Großbritannien zum Management umfangreicher Gesundheitsdaten
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Der Einfluss von Palantir breitet sich schnell aus und geschieht weitgehend außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung
- Es wird gewarnt, dass diese Ausweitung zu stärkerer Massenüberwachung und zur Unterstützung von Kriegen führen könnte
- Es wird die Problematik aufgeworfen, dass Europa seine öffentlichen Daten und seine Sicherheit von US-Überwachungstechnologieunternehmen abhängig macht
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Forderung nach Transparenz und Vertragsstopp durch Bürgerbeteiligung
- Um die Expansion von Palantir zu stoppen, sei Druck durch eine Bürgerpetition nötig
- Es wird betont, dass man durch die Teilnahme an der Petition Europas öffentliche Systeme vor Überwachungstechnologieunternehmen schützen könne
Referenzquellen und Zitatlinks
- Berichte über Menschenrechtsverletzungen und Kriegsbezug von Palantir: Washington Post, Amnesty USA, The Guardian
- Vorwürfe im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen: Privacy International, Privacy Web
- Zur Ausbreitung in Europa: Euractiv
1 Kommentare
Hacker-News-Meinungen
Europa, besonders die Niederlande, nutzt Palantir bereits in großem Umfang
Wenn es vom Flughafen Amsterdam über die niederländische Polizei bis hin zum Militär eingesetzt wird, wäre „Palantir rauswerfen“ wohl die treffendere Formulierung
Auch in den USA sollte man sich gegen Palantir stellen
Es wird als Unternehmen eines Gründers dargestellt, der Startups unterrichtet, beschädigt aber stattdessen das Image von Startups
Das Vereinigte Königreich hat entschieden, den Vertrag mit Palantir bei der Verlängerung zu beenden. Es wirkt, als würden nun endlich ernsthafte Maßnahmen beginnen
Ich habe sofort unterschrieben. Ich migriere bereits die meisten Kunden von US-basierten Diensten weg
Azure und Jira kleben noch etwas fest, aber die werden am Ende auch verschwinden
Alex Karp selbst hat Europa dazu ermutigt, eigene Lösungen zu bauen
Entscheidend sind am Ende Datenintegration und der Aufbau von Workflows; unabhängig vom verwendeten Interface ist das eine schwierige Aufgabe
Europa kann mit Regulierung praktisch alles blockieren. Palantir ist keine Ausnahme
Wenn rumänische Politiker diese Kampagne angeführt hätten, hätte sie vermutlich „Lasst uns dafür stimmen, Palantir nicht nach Europa kommen zu lassen“ geheißen
(siehe: 2012 Romanian presidential impeachment referendum)
Ich frage mich, welche Alternativprojekte Europa vorantreiben könnte. Vielleicht so etwas wie Siren oder Argon? In jedem Fall könnte das eine Chance für Jobschaffung und digitale Souveränität sein
Warum? Manche meinen, Palantir sei doch ein Unternehmen, das Gutes tut
Eine Petition allein wird nicht viel verändern, kann aber ein Ausgangspunkt für Druck sein. Außerdem lässt sich das kaum nur als europäisches Thema sehen, weil globale Konzerne darin verstrickt sind