Adobe einigt sich mit dem US-Justizministerium wegen Behinderung von Kündigungen auf 150 Millionen US-Dollar
(justice.gov)-
Adobe wird vorgeworfen, die Gebühr für eine vorzeitige Kündigung (Early Termination Fee) im Kleingedruckten und hinter unauffälligen Hyperlinks versteckt zu haben und den Kündigungsprozess durch unnötige Schritte, Verzögerungen, unerbetene Angebote und Warnhinweise absichtlich kompliziert gemacht zu haben
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Das US-Justizministerium (DOJ) und die FTC reichten wegen Verstößen gegen den Restore Online Shoppers’ Confidence Act (ROSCA) Klage ein; die Einigung beläuft sich auf insgesamt 150 Millionen US-Dollar (75 Millionen zivilrechtliche Strafe + 75 Millionen für Kundenentschädigung und Service)
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Als Teil der Einigung ist Adobe künftig verpflichtet, ① die Gebühr für eine vorzeitige Kündigung vor Vertragsabschluss klar offenzulegen ② vorab zu informieren, wenn sich eine kostenlose Testphase von mehr als 7 Tagen in ein kostenpflichtiges Abo umwandelt ③ eine einfache Kündigungsmöglichkeit bereitzustellen
3 Kommentare
Die Geldstrafe ist ziemlich gering.
Schon am Aktienkurs in diesem KI-Klicki-Zeitalter sieht man, dass die Ära von Adobe zu Ende zu gehen scheint.
Die Gebühren von Adobe für die Kündigung eines Abos waren wirklich unangemessen. Die Strafe ist zwar eher mild, aber immerhin ist es gut, dass überhaupt eine Geldbuße verhängt wurde.