Krebsbehandlung bei Hunden mit ChatGPT und mRNA-Impfstoff — Hoffnung auch für die Krebstherapie beim Menschen
(archyde.com)Der Tech-Unternehmer Paul Conyngham aus Sydney nutzte 2024 ChatGPT, um Behandlungsansätze zu erkunden und Genomdaten zu analysieren, nachdem bei seiner Hündin Rosie ein bösartiger Mastzelltumor diagnostiziert worden war. In Zusammenarbeit mit Forschenden der UNSW verglich er per DNA-Sequenzierung Mutationen in normalen Zellen und Krebszellen, identifizierte mit einem Machine-Learning-Algorithmus therapeutische Zielstrukturen und entwarf anschließend einen personalisierten mRNA-Impfstoff.
Nach der ersten Impfung im vergangenen Dezember schrumpfte der zuvor tennisballgroße Tumor um etwa 50 %. Martin Smith, außerordentlicher Professor für Computational Biology an der UNSW, stellte die Frage: „Warum wurde das nicht bei menschlichen Patienten versucht?“ Pall Thordarson, Leiter des RNA-Instituts der UNSW, sagte, dies sei der erste personalisierte Krebsimpfstoff, der bei einem Hund eingesetzt worden sei.
Als Fall, in dem ein Citizen Scientist mit AI-Tools mit einer spezialisierten Forschungseinrichtung zusammenarbeitete und greifbare medizinische Ergebnisse erzielte, ist dies ein faszinierendes Beispiel für das Potenzial personalisierter Krebstherapien und die Zukunft AI-gestützter medizinischer Forschung.
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