- Die 1976 veröffentlichte Apple-I-Werbung stellt einen preisgünstigen Mikrocomputer vor, der Videoterminal und 8 KB RAM auf einer einzelnen Platine integriert
- Auf Basis des MOS-6502-Prozessors wird er als vollständig montiertes System beschrieben, das nach dem Anschließen von Tastatur und Monitor sofort einsatzbereit ist
- Zum Preis von 666,66 $ enthält er 4 KB RAM und unterstützt Videoausgabe und Tastatureingabe ohne Fernschreiber
- Hervorgehoben werden technische Merkmale wie automatische Auffrischung des dynamischen Speichers, auf 65 KB erweiterbarer Speicher und eine schnelle Kassettenschnittstelle (1500 bps)
- Ein Beispiel für die Innovationskraft eines kostengünstigen, hochintegrierten Designs in der frühen Kommerzialisierungsphase des Personal Computers
Überblick über die Apple-I-Werbung
- Die Anzeige stellt den Apple I als „vollständiges Mikrocomputersystem auf einer einzelnen Platine“ vor
- Basierend auf dem Mikroprozessor MOS Technology 6502, mit integriertem Videoterminal und 8-KB-RAM-Sockeln
- Es wird angegeben, dass nach dem Hinzufügen von Tastatur und Videomonitor Programmentwicklung, Spiele und der Betrieb von BASIC möglich sind
- Es wird erklärt, dass durch das Einplatinen-Design die Anzahl der Chips reduziert wurde, um Zuverlässigkeit zu erhöhen und Kosten zu senken
- Hervorgehoben wird, dass das System vollständig montiert und getestet geliefert wird und einschließlich Netzteil sofort verwendbar ist
Preis und Ausstattung
- Der Verkaufspreis beträgt 666,66 $, einschließlich 4 KB RAM in der Grundausstattung
- Mit dem Slogan „Byte into an Apple“ wird der Einstieg in den preisgünstigen Markt für Personal Computer betont
- Das Produkt ist in großen Computergeschäften erhältlich; außerdem wird auf Direktbestellung und Händleranfragen hingewiesen
Videoterminal und Tastaturschnittstelle
- Über das integrierte Videoterminal ist Ein- und Ausgabe ohne Fernschreibergerät möglich
- Sechsmal schneller als ein Fernschreiber, mit Unterstützung für 960 Zeichen Anzeige (24 Zeilen × 40 Spalten)
- Verwendet 1 KB dedizierten Videospeicher, um RAM für Benutzerprogramme zu sparen
- Eine ASCII-codierte Tastatur kann direkt angeschlossen werden; zudem gibt es eine Auto-Scroll-Funktion
Speicher und Erweiterbarkeit
- Für 8 KB RAM werden 16-polige 4K-DRAM-Chips verwendet, die den Speicher aus 16 Chips aufbauen
- Im Vergleich zum bisherigen 2102-Speicher werden bessere Geschwindigkeit, geringerer Stromverbrauch und höhere Platzeffizienz genannt
- Ein Edge-Connector für Erweiterungen bis 65 KB ist vorhanden
- Er umfasst Adress- und Datenbus, Stromversorgung sowie Timingsignale
- Unterstützt die automatische Auffrischung von Onboard- und externem Speicher
- Es wird angegeben, dass künftig durch ein Upgrade auf 16K-Chips eine Erweiterung auf 32 KB Onboard-RAM möglich sei
Kassettenschnittstelle und Software
- Eine Kassettenschnittstelle mit 1500 bps wird angeboten, mit der 4 KB Daten in etwa 20 Sekunden gelesen bzw. geschrieben werden können
- Kompatibel mit den meisten gewöhnlichen Audio-Kassettenrekordern
- Softwarebasierte Timing-Steuerung soll Genauigkeit und Konsistenz sicherstellen
- Ein Apple-BASIC-Band ist kostenlos enthalten; außerdem werden Disassembler und Spiele angeboten
- Es wird erwähnt, dass zusätzliche Software wie ein Makro-Assembler in Entwicklung ist
- Betont wird die Politik, Software kostenlos oder zu minimalen Kosten bereitzustellen
Weitere Bestandteile und Bilder
- Die Seite enthält Bilder von Wozniaks Garage, dem Apple-I-Mainboard sowie der Vorder- und Rückseite der Kassettenschnittstelle
- Im Abschnitt „Really BIG quality pictures“ werden hochauflösende Fotos der Platine bereitgestellt
- Die Anzeige wurde mit Unterstützung der Website „Forever 1970..80..90“ von Fabrice Montupet veröffentlicht
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