56 Punkte von GN⁺ 2026-01-05 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Die Summe kleiner Handlungen im Alltag schafft starkes Vertrauen zwischen Führungskraft und Teammitgliedern und macht den Unterschied zwischen guten und hervorragenden Manager:innen aus
  • Größeren Einfluss als große Entscheidungen wie Einstellungen oder Leistungsbeurteilungen haben feine Entscheidungen wie eine Haltung, die Diskussionen nicht ausweicht, oder das Delegieren von Entscheidungsbefugnissen
  • Verhaltensweisen wie das Zeigen von Verletzlichkeit und das Teilen von Misserfolgen erhöhen die psychologische Sicherheit und fördern Herausforderungen und Lernen im Team
  • Wenn Führungskräfte nicht nur Anweisungen geben, sondern als Sparringspartner im Denken fungieren, werden Kontextverständnis und Urteilsvermögen des Teams gestärkt
  • Gewohnheiten, die mit langfristiger Perspektive das Karrierewachstum der Mitarbeitenden unterstützen, sind entscheidend für die nachhaltige Gesundheit einer Organisation

Gewohnheiten, die ein Team dazu bringen, wie „Owner“ zu handeln

  • Kontroversen nicht vermeiden, Diskussionen zulassen und danach Entscheidungsbefugnis übertragen, damit sich Erfahrung im Treffen von Entscheidungen ansammelt
  • Eigene Ideen nicht monopolisieren, sondern mit dem Team teilen, damit es zu treibenden Kräften kreativer Umsetzung heranwächst
  • Nicht als Head Coach, sondern als Teamkapitän agieren, der durch Fragen Orientierung gibt und Verantwortung verteilt
  • Auch in der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen statt direkter Intervention klar Befugnisse an Direct Reports delegieren

Verletzlichkeit und Selbstwahrnehmung sichtbar machen

  • Den eigenen Arbeitsstil, die eigenen Werte und Feedback-Präferenzen dokumentieren und teilen, um ein vorhersehbares Umfeld für Zusammenarbeit zu schaffen
  • Persönliche und berufliche Misserfolge teilen, um einen psychologisch sicheren Raum zu schaffen, in dem Scheitern erlaubt ist
  • Auch persönliche Anekdoten außerhalb der Arbeit leicht und beiläufig teilen, um eine entmenschlichte Organisationsatmosphäre abzumildern

Ein vertrauenswürdiger Sparringspartner werden

  • Monatliche Retrospektiven einplanen, um Erfolge und Verbesserungsmöglichkeiten strukturiert zu reflektieren
  • Über 1:1s hinaus, die sich nur um kurzfristige Themen drehen, gezielt Zeit nur für Ideengenerierung schaffen
  • Die Arbeit des Teams mit den Gesamtzielen des Unternehmens verknüpfen, damit kontextorientierte Entscheidungen möglich werden
  • In 1:1-Meetings konsequent fokussiert und aufmerksam zuhören
  • Vereinbarte Follow-ups ausnahmslos umsetzen und so Konsistenz und Vertrauen aufbauen

Mit Empathie als Standard führen

  • Noch vor Leistung die individuelle Situation respektieren und menschenzentrierte Entscheidungen priorisieren
  • Teammitglieder in Überlastungssituationen aktiv zu Pausen oder Anpassungen der Arbeit ermutigen
  • Mitarbeitende im Urlaub oder Krankenstand nicht stören und als Führungskraft eine Pufferrolle übernehmen

Mit Freundlichkeit herausfordern

  • Die Möglichkeit von Fehlern anerkennen und mit der Botschaft „Auch wenn es schiefgeht, übernehme ich die Verantwortung“ die Hürde für mutige Schritte senken
  • Nach der Jahresbeurteilung in monatliche Umsetzungspläne übergehen und so eine kontinuierliche Wachstumsschleife schaffen
  • Bei Feedback-Anfragen als Manager:in die eigene Absicht teilen und klar machen, welche Art von Antwort gewünscht ist
  • Vor Feedback kurz innehalten und prüfen, ob die andere Person in einem aufnahmefähigen Zustand ist, um die Wirksamkeit des Feedbacks zu erhöhen
    • Lob öffentlich, Kritik unter vier Augen

Kleine Momente erkennen und verstärken

  • Auch kleine laufende Erfolge sofort anerkennen und feiern, um Motivation und Tempo aufrechtzuerhalten
  • Leistungen von Mitarbeitenden in die nächsthöhere Organisation tragen, um Sichtbarkeit und die Verknüpfung mit Anerkennung zu stärken
  • Selbst persönliche Lebensereignisse im Blick behalten und so die Tiefe der Beziehung erweitern

Führung mit Blick auf langfristiges Wachstum

  • Klar machen, dass die aktuelle Rolle nur eine Station in der Karriere ist, und die Planung des nächsten Schritts unterstützen
  • Mentor:innen und Skip-Level-Meetings vermitteln, um Gelegenheiten zur Horizonterweiterung zu schaffen
  • Regelmäßig Karrieregespräche führen, um die Ausrichtung zwischen persönlichen Zielen und Teamzielen zu überprüfen
  • Durch Weiterbildung, Konferenzen und Coaching dafür sorgen, dass die für die Rolle nötigen Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickelt werden

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