JetBlue-Flug entgeht nur knapp einer Kollision in der Luft mit einem Kampfjet der US-Luftwaffe
(reuters.com)- Eine JetBlue-Passagiermaschine entging während des Flugs nur knapp einer Kollision mit einem Jet der US-Luftwaffe
- Durch die kreuzenden Flugrouten der beiden Flugzeuge entstand eine gefährliche Annäherungssituation
- Auf Anweisung der Flugsicherung führte der JetBlue-Pilot ein Ausweichmanöver durch
- Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet, das Flugzeug erreichte sein Ziel sicher
- Die Bedeutung einer abgestimmten Flugsicherheit zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt wurde erneut hervorgehoben
Gefahr einer Kollision in der Luft
- Ein JetBlue-Flug geriet während des Flugs in eine gefährliche Nähe zu einem Jet der US-Luftwaffe
- Durch die sich kreuzenden Routen der beiden Flugzeuge entstand Kollisionsgefahr
- Der JetBlue-Pilot führte auf Anweisung der Flugsicherung ein Ausweichmanöver durch und verhinderte so eine Kollision
- Passagiere und Besatzung blieben unverletzt, es wurden keine Schäden gemeldet
Reaktion nach dem Vorfall und Bedeutung
- Das Flugzeug landete sicher am geplanten Zielort
- Der Vorfall zeigt die Notwendigkeit einer stärkeren Koordination des Flugbetriebs zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt
- Die Bedeutung von Flugsicherheitsmanagement und Flugsicherungssystemen wurde erneut betont
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Nach dem beinahe katastrophalen Zwischenfall mit JetBlue kam es gestern Morgen zu einem weiteren Beinahe-Zusammenstoß mit einem anderen Businessjet
Zugehöriger Artikel: NOS-Bericht
Mitschnitt des Funkverkehrs mit dem Tower: YouTube-ATC-Audio
Es stellt sich die Frage, warum der Transponder des Militärflugzeugs ausgeschaltet war
Das war ein schwerwiegendes Versäumnis, das beinahe zu einer großen Katastrophe geführt und sogar nationale Sicherheitsoperationen gefährdet hätte
Problematisch ist aber, das im von Curaçao kontrollierten Luftraum ohne Einrichtung eines Sperrgebiets zu tun
Normalerweise werden selbst bei Übungen beschränkte Lufträume eingerichtet, und zur Vermeidung von Kollisionen mit Zivilflugzeugen gibt es eine Koordination zwischen ATC und militärischer Flugsicherung
Solche Verfahren im Luftraum eines Verbündeten auszulassen, ist kaum hinnehmbar
Unglücklich, aber nichts Ungewöhnliches
Dass ein Militärflugzeug während eines Einsatzes den Transponder eingeschaltet lässt, käme fast einem Selbstmordkommando gleich
Die USA hätten für Gebiete mit laufenden Militäroperationen einen Warnluftraum (Alert Area) einrichten und den Luftraum mit der niederländischen Seite abstimmen können
Das AWACS-System des US-Militärs ist in der Lage, Zivilflugzeuge zu identifizieren und Militärmaschinen sicher zu separieren
Das passiert unter dem Regierungsslogan „keine neuen Kriege“
Inzwischen fühlt es sich an, als hätte das Wort Bündnis keinerlei Bedeutung mehr
Ich frage mich, wie lange es dauern wird, die verbrannten Brücken wieder aufzubauen
Mit Bündnisfragen hat das nichts zu tun
Bei Flugzeugen von Militär oder Polizei entsteht der Eindruck, dass sie die Option, den ADS-B-Sender abzuschalten, fast immer nutzen
Unabhängig von Land oder Mission, selbst bei nicht sensiblen Flügen
So viel Nervenkitzel wie bei einem JetBlue-Urlaub bekommt man wohl selten
Gleichzeitig treibt der derzeit durch den US-Kongress gehende National Defense Authorization Act (NDAA) eine Lockerung der DCA-Luftraumbeschränkungen voran, die nach früheren Kollisionen zwischen Militärhubschraubern und Passagierflugzeugen verschärft worden waren
Der JetBlue-Pilot sagte, das Militärflugzeug sei in den venezolanischen Luftraum eingedrungen
In so einem Fall hätte man diesen Luftraum gar nicht erst betreten dürfen — wohlgemerkt nicht JetBlue, sondern das Militärflugzeug