1 Punkte von GN⁺ 2025-12-16 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Eine JetBlue-Passagiermaschine entging während des Flugs nur knapp einer Kollision mit einem Jet der US-Luftwaffe
  • Durch die kreuzenden Flugrouten der beiden Flugzeuge entstand eine gefährliche Annäherungssituation
  • Auf Anweisung der Flugsicherung führte der JetBlue-Pilot ein Ausweichmanöver durch
  • Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet, das Flugzeug erreichte sein Ziel sicher
  • Die Bedeutung einer abgestimmten Flugsicherheit zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt wurde erneut hervorgehoben

Gefahr einer Kollision in der Luft

  • Ein JetBlue-Flug geriet während des Flugs in eine gefährliche Nähe zu einem Jet der US-Luftwaffe
    • Durch die sich kreuzenden Routen der beiden Flugzeuge entstand Kollisionsgefahr
    • Der JetBlue-Pilot führte auf Anweisung der Flugsicherung ein Ausweichmanöver durch und verhinderte so eine Kollision
  • Passagiere und Besatzung blieben unverletzt, es wurden keine Schäden gemeldet

Reaktion nach dem Vorfall und Bedeutung

  • Das Flugzeug landete sicher am geplanten Zielort
  • Der Vorfall zeigt die Notwendigkeit einer stärkeren Koordination des Flugbetriebs zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt
  • Die Bedeutung von Flug­sicherheitsmanagement und Flugsicherungssystemen wurde erneut betont

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-12-16
Hacker-News-Kommentare
  • Nach dem beinahe katastrophalen Zwischenfall mit JetBlue kam es gestern Morgen zu einem weiteren Beinahe-Zusammenstoß mit einem anderen Businessjet
    Zugehöriger Artikel: NOS-Bericht
    Mitschnitt des Funkverkehrs mit dem Tower: YouTube-ATC-Audio

    • Auf demselben Kanal gibt es auch das ATC-Audio des im Artikel verlinkten Flugs: YouTube-Link
  • Es stellt sich die Frage, warum der Transponder des Militärflugzeugs ausgeschaltet war
    Das war ein schwerwiegendes Versäumnis, das beinahe zu einer großen Katastrophe geführt und sogar nationale Sicherheitsoperationen gefährdet hätte

    • Während militärischer Einsätze ist es üblich, den Transponder auszuschalten, um die eigene Position nicht preiszugeben
      Problematisch ist aber, das im von Curaçao kontrollierten Luftraum ohne Einrichtung eines Sperrgebiets zu tun
      Normalerweise werden selbst bei Übungen beschränkte Lufträume eingerichtet, und zur Vermeidung von Kollisionen mit Zivilflugzeugen gibt es eine Koordination zwischen ATC und militärischer Flugsicherung
      Solche Verfahren im Luftraum eines Verbündeten auszulassen, ist kaum hinnehmbar
    • Das Gebiet liegt nahe Venezuela, wo derzeit militärische Spannungen bestehen
    • Dass Flugzeuge bei Militäroperationen in der Nähe feindlicher Staaten ihre Position nicht offenlegen wollen, ist eine vernünftige Maßnahme
      Unglücklich, aber nichts Ungewöhnliches
    • Die Formulierung „nationale Sicherheitsoperation“ ist an sich schon die Antwort
      Dass ein Militärflugzeug während eines Einsatzes den Transponder eingeschaltet lässt, käme fast einem Selbstmordkommando gleich
  • Die USA hätten für Gebiete mit laufenden Militäroperationen einen Warnluftraum (Alert Area) einrichten und den Luftraum mit der niederländischen Seite abstimmen können
    Das AWACS-System des US-Militärs ist in der Lage, Zivilflugzeuge zu identifizieren und Militärmaschinen sicher zu separieren

    • Natürlich hätte man sich auch schlicht dafür entscheiden können, kein Land zu invasieren, das einen gar nicht angegriffen hat
    • Tatsächlich war bereits eine NOTAM-Mitteilung veröffentlicht worden: Link zum FAA-Dokument
  • Das passiert unter dem Regierungsslogan „keine neuen Kriege“

    • Eine Ironie, von „keinem Krieg“ zu sprechen und zugleich einen Kriegsminister zu ernennen
    • Für den FIFA-Friedenspreis braucht man offenbar wirklich außergewöhnliche Qualifikationen
  • Inzwischen fühlt es sich an, als hätte das Wort Bündnis keinerlei Bedeutung mehr
    Ich frage mich, wie lange es dauern wird, die verbrannten Brücken wieder aufzubauen

    • Allerdings waren in diesem Vorfall beide Maschinen US-Flugzeuge
      Mit Bündnisfragen hat das nichts zu tun
    • Ob die USA wieder wie früher die einzige Supermacht und „Weltpolizei“ werden können, ist fraglich
    • Vielleicht geht das erst mit einem Generationswechsel
    • Brücken zwischen Verbündeten und Feinden werden immer wieder abgebrannt und neu gebaut. Nur ein weiterer Tag eben
  • Bei Flugzeugen von Militär oder Polizei entsteht der Eindruck, dass sie die Option, den ADS-B-Sender abzuschalten, fast immer nutzen
    Unabhängig von Land oder Mission, selbst bei nicht sensiblen Flügen

    • Vermutlich geschieht das meist in Gegenden, in denen kein ziviler Flugverkehr unterwegs ist
  • So viel Nervenkitzel wie bei einem JetBlue-Urlaub bekommt man wohl selten

  • Gleichzeitig treibt der derzeit durch den US-Kongress gehende National Defense Authorization Act (NDAA) eine Lockerung der DCA-Luftraumbeschränkungen voran, die nach früheren Kollisionen zwischen Militärhubschraubern und Passagierflugzeugen verschärft worden waren

  • Der JetBlue-Pilot sagte, das Militärflugzeug sei in den venezolanischen Luftraum eingedrungen
    In so einem Fall hätte man diesen Luftraum gar nicht erst betreten dürfen — wohlgemerkt nicht JetBlue, sondern das Militärflugzeug