Warum man Substack verlassen sollte
(leavesubstack.com)- Substack wird dafür kritisiert, dass es auf der Plattform Hassrede und Fehlinformationen erlaubt und die Monetarisierung auf dieser Basis nicht verhindert.
- Mehrere Medien sowie ehemalige und aktuelle Creator weisen auf strukturelle Grenzen von Substack hin, darunter fehlende Inhaltsmoderation, zulässiger Extremismus und Probleme bei der Erlösverteilung.
- Aus diesem Grund wechseln viele Newsletter-Betreiber zu Alternativplattformen wie Beehiiv, Buttondown und Ghost.
- Für alle, die Substack verlassen wollen, werden Migrationsmethoden und ein Leitfaden bereitgestellt.
Wer sagt das? (Wer sagt das eigentlich?)
- Es gibt zahlreiche Medienberichte und Expertenmeinungen, die darauf hinweisen, dass Substack Probleme wie Extremismus, Hassrede und Fehlinformationen duldet oder sogar monetarisiert.
- 2021-04 : "I Am Leaving Substack" - Notes on the Crises
- Ein Beitrag, der auf zusätzliche Probleme eingeht, bei denen Substack-Nutzer Minderheitengruppen direkt zur Zielscheibe machen und sie belästigen sowie Datenschutzinformationen preisgeben (Doxing).
- 2023-11 : "Substack has a Nazi Problem" - The Atlantic
- Ein Tiefenbericht, der kritisiert, wie aktiv Nationalsozialistinnen und White-Suprematistinnen auf Substack sind und wie die Plattform nur halbherzig darauf reagiert.
- 2023-12 : "Substack says it Will Not Ban Nazis or Extremist Speech" - NYTimes (archive)
- Die Tatsache, dass Substack offiziell erklärt hat, Nazis oder extremistische Äußerungen nicht zu verbieten.
- 2024-01 :
- "Why Platformer is leaving Substack"
- Erklärt, warum der beliebte Newsletter Platformer Substack wegen seiner Richtlinien und Probleme verlässt.
- "The ongoing content moderation issues behind Substack’s meltdown" - Mashable
- Analysiert die schlechte Inhaltsmoderation von Substack und die dadurch ausgelöste Abwanderung vieler Creator.
- "Why Platformer is leaving Substack"
- 2024-11 : "Don’t call it a Substack" - Anil Dash
- Kritisiert die negative Bedeutung, die der Name Substack inzwischen hat, und die weiterhin bestehenden Plattformprobleme und stellt Alternativen vor.
- 2024-12
- "Substack is at it again" - The Handbasket
- Die jüngste Kontroverse, die Substack erneut ausgelöst hat, und die dazugehörige Kritik.
- "Substackers Against Nazis" - An Open Letter to Substack in 2021
- Ein offizieller Offenbrief (2021) von Creatorn und Leser:innen an Substack mit konkreten Problemen.
- "What Happens When You Leave Substack?"
- Eine Analyse darüber, was passiert, wenn man Substack verlässt, und welche Veränderungen damit verbunden sind.
- "Substack is at it again" - The Handbasket
- 2025-04
- "Former Substack creators say they’re earning more on new platforms that offer larger shares of subscription revenue" - Digiday
- Konkrete Beispiele, dass Creator, die Substack verlassen haben, auf neuen Plattformen mit höheren Abonnementanteilen sogar mehr Umsatz erzielen.
- "Creators are ditching Substack over ideological shift in 2025" - Digiday
- Berichtet von der Massenabwanderung seit Anfang 2025 aufgrund einer ideologischen Wende bei Substack.
- "How Substack steals your audience and your revenue" - Journalists Pay Themselves
- Eine Analyse, wie die Substack-Struktur abonnierte Nutzer:innen und Einnahmen von Creatorn entzieht.
- "A Newsletter Writer Reflects on Leaving Substack" - Techdirt
- Die Eindrücke und Veränderungen aus der Perspektive eines Newsletter-Betreibers, der Substack verlassen hat.
- "Former Substack creators say they’re earning more on new platforms that offer larger shares of subscription revenue" - Digiday
- 2025-07
- "Substack sent a push alert promoting a Nazi blog" - Usermag
- Ein Fall, in dem Substack einen Nazi- und White-Supremacy-Blog per Push-Benachrichtigung beworben hat.
- "How a Nazi-Obsessed Amateur Historian Went From Obscurity to the Top of Substack" - Mother Jones
- Ein Beispiel für einen Betreiber, der mit extremistischen Inhalten innerhalb von Substack rasch nach oben gelangte.
- "Substack sent a push alert promoting a Nazi blog" - Usermag
- Weitere
- "Substack - Criticism" auf Wikipedia
- Der Wikipedia-Kritikabschnitt mit verschiedenen Vorwürfen und Kontroversen rund um Substack.
- "Substack - Criticism" auf Wikipedia
Wohin kann ich gehen, und wie migriere ich?
- Alternativplattformen und Migrationsmethoden werden vorgestellt.
- Beehiiv: Kommerzielle Newsletter-Plattform mit kostenlosem Tarif, offiziellem Migrationsleitfaden
- Buttondown: Einfache und flexible kommerzielle Alternative, offizieller Migrationsleitfaden und echte Migrationsbeispiele
- Ghost: Non-Profit-basiert, Open Source/selbsthostbar, unterstützt auch gehostete Bereitstellung und Fediverse-Integration.
- Gesamtvergleich: Zum Vergleich der Substack-Alternativen siehe den Artikel von Latterly.org und andere Referenzquellen.
Wer ist sonst gegangen?
- Eine Liste repräsentativer Newsletter und Betreiber, die Substack verlassen haben
Für Leser:innen: Autoren zum Wechseln auffordern
- Dieser Abschnitt wurde auf Wunsch der Besucher ergänzt und zeigt verschiedene Beispielnachrichten sowie Vorgehensweisen, um Creator zu überzeugen, Substack zu verlassen.
- Da ein Plattformwechsel für Creator eine große Entscheidung ist, wird hervorgehoben, dass ein weicher, rücksichtsvoller Ton mit Empathie und Überzeugung (Call-in) meist effektiver ist als aggressive Vorwürfe (Call-out).
Nachrichtenbeispiele
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Erwähne die Probleme von Substack (Hassrede, Monetarisierung von Fehlinformationen usw.) knapp und formuliere eine positive Nachricht, die signalisiert, dass du den Autor gern auf einer Alternativplattform wiedersehen möchtest.
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Hier sind verschiedene englische Nachrichtenbeispiele (nach Bedarf flexibel kombinierbar):
- "Not sure if you know this, but unfortunately Substack willingly platforms, and allows bad actors to monetize, hate speech and misinformation. Would love to see you on a different platform! More information and alternatives are available at https://leavesubstack.com."
- "Substack is bad for me and those I care about. I encourage you to check out https://leavesubstack.com for more information and information on alternatives."
- "I’d love to subscribe to the newsletter, but I can’t give any money to Substack, which willingly platforms, and allows bad actors to monetize, hate speech and misinformation. Check out https://leavesubstack.com and let us know when you’re on a different platform so I can be sure to contribute!"
- "As a loyal reader it’s disappointing to me that you’re still hosted on Substack. I’d love for you to check out why, and some alternatives, on https://leavesubstack.com. Otherwise I may be forced to unsubscribe. Thanks for considering!"
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Diese Nachrichten fördern eine Atmosphäre, die die Beziehung und das Vertrauen zu Creator:innen respektiert und eher auf einen ruhigen Dialog abzielt, wobei das Ziel darin liegt, über den Plattformwechsel eine gesündere Ökonomie zu schaffen.
2 Kommentare
Die Falle von Substack-Branding und falschem Ruhm
Substack hat weitere 100 Millionen US-Dollar eingeworben, die wie die ersten 100 Millionen vermutlich ebenfalls verschleudert werden
In den letzten Tagen hat John Gruber von Daring Fireball viel über Substack gesprochen, und es fühlt sich wie ein Schlusswort an.
Die Falle des Substack-Brandings und des falschen Ruhms