Mozillas neue Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie
- Mozilla hat Firefox-Nutzer kürzlich aufgefordert, neuen Nutzungsbedingungen zuzustimmen, und die Datenschutzhinweise sowie die FAQ aktualisiert.
- In den ursprünglichen Dokumenten schien Mozilla Eigentumsansprüche an Nutzerdaten zu erheben, entfernte diese Klauseln später jedoch und erklärte, es habe sich lediglich um formale Standardformulierungen gehandelt.
- Ajit Varma, Vice President of Firefox Products, erklärte, man habe die Vertragssprache als Reaktion auf die Bedenken der Community angepasst.
Veränderungen beim Datenschutzversprechen
- Auf Mozillas FAQ-Seite wurde die Formulierung entfernt, dass Firefox keine personenbezogenen Daten an Werbetreibende verkauft.
- Varma erklärte, die Definition von „Verkauf“ sei im Kontext von Datenteilung und Datenschutz nicht eindeutig, betonte jedoch, Mozilla verkaufe keine Daten.
Interne Veränderungen bei Mozilla
- Mozilla hat zuletzt Veränderungen im Management erlebt, und neue Führungskräfte sind hinzugekommen.
- Diese Veränderungen könnten die strategische Ausrichtung von Mozilla beeinflusst haben.
Konkurrenzbrowser
- Es gibt andere Browser, die auf der Firefox-Codebasis aufbauen.
- Dazu zählen Waterfox, Zen Browser, LibreWolf und Floorp, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften bieten.
Mozillas neue Nutzungsbedingungen und Änderungen an der Datenschutzrichtlinie haben unter Nutzern Kontroversen ausgelöst, wobei hervorgehoben wird, dass Mozilla im Werbegeschäft aktiv ist.
2 Kommentare
Mir gefällt die jüngste Entwicklung immer weniger. Der einzige verbleibende Wert scheint zu sein, dass Firefox die Alleinherrschaft von Chromium wenigstens ein Stück weit bremst?
Hacker-News-Kommentare
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