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US-Regierung versucht, entlassene Mitarbeiter für nukleare Sicherheit wieder einzustellen
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Die US-Regierung versucht, am Donnerstag entlassene Mitarbeiter für nukleare Sicherheit wieder einzustellen. Es wurden Bedenken geäußert, dass ihre Entlassung die nationale Sicherheit gefährden könnte.
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Die entlassenen Mitarbeiter gehörten zum Energieministerium und sind für die Entwicklung, den Bau und die Aufsicht über das Atomwaffenarsenal der USA verantwortlich.
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Die aktuellen Entlassungen sind Teil der Bemühungen von Präsident Donald Trump, den Bundesapparat massiv zu verkleinern, ein Projekt, das am ersten Tag seiner Amtszeit begonnen hatte.
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Laut US-Medien wurden mehr als 300 NNSA-Mitarbeiter entlassen, während ein Sprecher des Energieministeriums behauptete, es seien "weniger als 50" gewesen.
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Unter den Entlassenen waren auch Mitarbeiter, die in Waffenproduktionsanlagen eingesetzt waren.
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Die Trump-Regierung versuchte, die Entlassungen rückgängig zu machen, hatte aber Schwierigkeiten, die entlassenen Mitarbeiter zu erreichen, nachdem deren Bundes-E-Mail-Konten gesperrt worden waren.
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In einem am Freitag an NNSA-Mitarbeiter versandten Memo hieß es: "Die Kündigungsmitteilungen für einige NNSA-Mitarbeiter in der Probezeit werden zwar zurückgenommen, aber es gibt keine gute Möglichkeit, diese Personen zu kontaktieren."
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In der vergangenen Woche wurden in mehreren Behörden rund 10.000 Bundesbedienstete entlassen. Das kommt zusätzlich zu den etwa 75.000 Beschäftigten hinzu, die im Herbst das Angebot des Weißen Hauses für einen freiwilligen Austritt angenommen hatten.
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Trump bemüht sich im In- und Ausland um Ausgabenkürzungen und fordert sogar die Abschaffung des Bildungsministeriums.
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Elon Musk, der reichste Mensch der Welt, hilft über das Department of Government Efficiency (Doge) dabei, Daten von Bundesbehörden zu prüfen und das "Buyout"-Angebot umzusetzen.
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In der vergangenen Woche ordnete die Trump-Regierung an, fast alle Mitarbeiter in der Probezeit zu entlassen, also Beschäftigte, die in der Regel weniger als ein Jahr in ihrer Position waren und noch keinen Kündigungsschutz hatten. Dazu gehörten auch NNSA-Mitarbeiter.
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Diese Maßnahmen könnten Hunderttausende Menschen betreffen.
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Die Bemühungen der Trump-Regierung, Größe und Ausgaben des Staates zu reduzieren, sehen sich mit zahlreichen rechtlichen Anfechtungen konfrontiert. Seit dem Amtsantritt des Präsidenten am 20. Januar wurden mehr als 60 Klagen eingereicht.
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