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Die Auswirkungen von Überwachungskapitalismus und DRM
- Von den 1980er-Jahren bis in die frühen 2000er gab es das Gefühl, dass Technologie die Welt zu einem besseren Ort macht
- Doch Internetüberwachung, die algorithmische Polarisierung durch Social Media, ausbeuterische App Stores und extraktive Geschäftsmodelle untergraben die Freiheit, die der Personal Computer einst versprach
- Der Personal Computer war die radikale Idee eines Computers, der einer einzelnen Person gehört und vollständig von ihr kontrolliert werden kann
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Das Ende des Zeitalters des Personal Computers
- Mit dem Aufkommen des Mikroprozessors in den frühen 1970er-Jahren wurde es wirtschaftlich und praktisch möglich, dass Einzelpersonen einen Computer besitzen
- Die Personal-Computer-Bewegung stand für die Freiheit, neue Ideen zu erkunden, eigene Werke zu kontrollieren und Fehler machen zu dürfen, ohne dafür bestraft zu werden
- Doch in den vergangenen zehn Jahren haben das Internet und DRM diese Kontrolle zunehmend in die Hände großer Konzerne gelegt
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Probleme der Tech-Industrie
- Damit soll nicht behauptet werden, dass die Tech-Industrie böse ist
- Marktkräfte und einige Gesetze lenken die Entwicklung jedoch in die falsche Richtung
- Der Technologiekritiker Ed Zitron nennt das eine „Korruptionsökonomie“ und weist darauf hin, dass Unternehmen mehr auf dauerhaftes Wachstum fixiert sind als auf nützliche Produkte
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Aus der Vergangenheit lernen
- Frühere Technologie interagierte auf gesündere Weise mit den Nutzerinnen und Nutzern
- So versprach etwa der Apple II Produktivität, Bildung und Unterhaltung, während Nutzer ihn selbst programmieren und reparieren konnten
- Auf Windows-PCs des 20. Jahrhunderts konnte man gekaufte Software zeitlich unbegrenzt nutzen
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Probleme extraktiver Modelle
- Extraktive Geschäftsmodelle verletzen die Privatsphäre und persönliche Freiheit
- Über DRM gibt es Versuche, Verbraucher in Ökosystemen einzusperren
- KI-generiertes Rauschen birgt das Risiko, historische Aufzeichnungen zu verfälschen
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Wie man die Kontrolle zurückgewinnen kann
- Es geht nicht darum, in die Vergangenheit zurückzukehren, sondern daraus zu lernen und faire Geschäftspraktiken zu integrieren
- Kurzfristig kann man Maßnahmen ergreifen wie die Unterstützung von Open-Source-Software und die lokale Speicherung von Daten
- Langfristig braucht es umfassende Datenschutzgesetze und eine Reform von DRM
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Fazit
- Technologiemonopole und der Einfluss von Big Tech müssen eingehegt werden
- Digitale Freiheit ist echter rechtlicher und persönlicher Freiheit gleichzustellen, und wir sollten unser Schicksal selbst kontrollieren können
- Der Personal Computer wird wiederauferstehen, und es wird eine Gelegenheit geben, die Kontrolle über das digitale Leben zurückzugewinnen
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Es gibt den Wunsch, ein neues Web zu schaffen, das die Freiheit des persönlichen Webs verfolgt. Die Tech-Branche schafft diesen Wandel derzeit wegen mangelnder Vorstellungskraft nicht. Ich versuche persönlich, diese Lücke durch die Gründung eines Unternehmens zu schließen.
Der Tech-Markt ist im Vergleich zur Vergangenheit unvorstellbar groß geworden. Frühe Tech-Unternehmen wuchsen rasant, und heute streben Unternehmen wie FAANG nach weiterem Wachstum. Werbung wirkt wie kostenlos, verkauft aber in Wirklichkeit unsere Aufmerksamkeit. Die Verschiebung hin zum Konsumismus ist unvermeidlich.
Es gibt große Erwartungen an Genode/Sculpt. Es ist ein kleines, nutzerzentriert entworfenes System, mit dem sich interessante Ideen erproben lassen. Anders als Retro-Computing-Betriebssysteme aus der Vergangenheit vermittelt es das Gefühl, einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Das NES kontrollierte die Spieleveröffentlichung über Hardware-DRM, was dem heutigen Apple ähnelt. Es gab auch Versuche, Game Genie zu blockieren.
Mit einigen Ansichten von Ed Zitron stimme ich nicht überein, aber das Zitat „Unsere Wirtschaft ist nicht für die Nutzung da, sondern dafür, die Nutzung zu steigern“ ist eindrucksvoll.
Es wird behauptet, dass Computing personalisiert worden ist. Durch Containerisierung, die Miniaturisierung von PCs und sinkende Technologiekosten kann heute praktisch jeder ein persönliches Intranet oder Homelab betreiben.
Es besteht das Gefühl, dass rechtliche und unternehmerische wettbewerbsfeindliche Hürden Innovation behindern, das Wettbewerbsumfeld schwächen und das Problem des Elektroschrotts verschärfen. Zum Beispiel ist Apples Mac mit M-Serie-Hardware hervorragend, aber macOS begrenzt sein Potenzial. Der Erfolg von Asahi Linux zeigt, dass es dafür Nachfrage gibt.
Das Recht auf Software-Reparatur ist faktisch illegal. Software zu dekompilieren und zu modifizieren kann rechtliche Probleme verursachen. Gewünscht wird, dass Regierungen Unternehmen dazu zwingen, ausreichende Dokumentation bereitzustellen, damit Hardware und Software verbessert werden können.
Dezentrale Technologien sind ein Weg, sich gegen Tech-Monopole zu stellen. Offene Protokolle schaffen Systeme, die sich ohne zentrale Gatekeeper frei weiterentwickeln. Auch Gesetzgebung und Kultur können helfen.
Der Autor behauptet, dass Internetüberwachung, algorithmische Polarisierung in sozialen Medien, räuberische App Stores und ausbeuterische Geschäftsmodelle die Freiheit des persönlichen Computers ausgehöhlt haben. Dennoch bleibt der PC eine Kraft der Freiheit, und der Verlust an Privatsphäre wird durch die Vorteile der Kommunikation mit der ganzen Welt ausgeglichen.
Es scheint eine gute Idee zu sein, in die Vergangenheit zurückzugehen. Ich möchte mit einem auf dem Raspberry Pi Pico installierten 6502-basierten Maschinenemulator experimentieren. Allerdings erfordern Vintage-Computer mehr Konzentration und Recherche, daher frage ich mich, ob das für Experimente mit meinem Sohn geeignet ist. Ein DOS-Emulator könnte bessere Werkzeuge und Spiele bieten.