Grim Fandango
(filfre.net)-
Das nostalgische Grim Fandango
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Entstehungshintergrund
- 1995 begann Tim Schafer bei LucasArts, ein neues Projekt zu konzipieren.
- Er entwickelte die Idee für ein originelles Adventure-Spiel, das den mexikanischen Día de los Muertos mit Film noir verbindet.
- Durch den Einsatz von 3D-Grafik sollte ein filmischeres Erlebnis geschaffen werden.
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Technische Herausforderungen
- Um die bestehende SCUMM-Engine zu ersetzen, wurde die neue GrimE-Engine entwickelt.
- Durch 3D-Modellierung sollten Kosten gesenkt und flexiblere Grafiken ermöglicht werden.
- Die Gesichter der Figuren wurden als Texture Maps dargestellt, wodurch technische Grenzen in einen Stilvorteil verwandelt wurden.
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Gameplay und Puzzle-Design
- Das Spiel wurde für sein Interface und sein Puzzle-Design vielfach kritisiert.
- Die Rätsel sind komplex und unlogisch, zudem fehlt es an einer klaren Zielsetzung.
- Statt einer Maus wird zur Steuerung ein Nummernblock verwendet, was die Bedienung umständlich macht.
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Story und ästhetische Elemente
- Eine einzigartige Kombination aus Art déco der 1930er, mexikanischer Volkskunst und Gangsterfilmen der 1940er.
- Der Charakterbogen von Manny Calavera und die emotional tiefgehende Geschichte.
- Hervorragende Sprecherleistungen und Musik tragen die Atmosphäre des Spiels.
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Kritik und Reaktionen
- Bei Veröffentlichung wurden Story, Figuren und Setting gelobt, während Interface und Puzzle-Design kritisiert wurden.
- Im Zusammenspiel mit dem Niedergang des Adventure-Genres blieb der kommerzielle Erfolg begrenzt.
- In der Remaster-Version von 2015 wurde ein Point-and-Click-Interface ergänzt, wodurch das Gameplay verbessert wurde.
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Fazit
- Grim Fandango wird für seine originelle Story und Ästhetik sehr geschätzt, weist beim Gameplay jedoch viele Schwächen auf.
- Wenn man bedenkt, dass interaktive Elemente zum Kern eines Spiels gehören, wirkt das schwache Puzzle-Design als erheblicher Nachteil.
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