Kalifornien verbietet Legacy Admissions an privaten Universitäten
- Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat ein Gesetz unterzeichnet, das Legacy Admissions an privaten Universitäten verbietet
- Das Gesetz betrifft private Hochschulen im Bundesstaat wie die Stanford University und die University of Southern California
- Das Gesetz wirkt sich auf Hochschulen im ganzen Land aus, die ihre Zulassungsregeln nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs im vergangenen Sommer neu geschrieben haben, das die Berücksichtigung von Race bei Zulassungen untersagte
- Das System der University of California, die California State University und andere öffentliche Campus in Kalifornien haben Legacy Admissions seit Jahrzehnten verboten, doch private Hochschulen gewährten Nachkommen von Alumni oder großen Spendern bislang weiterhin gewisse Vorteile
Weitere Informationen zu US-Universitätscampus
-
Daten nach dem Ende von Affirmative Action: Viele Hochschulen verwenden unterschiedliche Formeln zur Berechnung der ethnischen Zusammensetzung, und es ist nicht klar, welche Methode die „richtige“ ist
-
Neue Hochschulrankings: Jedes Jahr veröffentlicht U.S. News & World Report Hochschulrankings, die sich oft kaum verändern, aber dennoch Aufmerksamkeit und Frust bei Hochschulen und Bewerberinnen und Bewerbern auslösen
-
Affirmative Action: Die Gruppe, die im vergangenen Jahr erfolgreich gegen Harvard geklagt hat, um Affirmative Action bei Hochschulzulassungen zu beenden, untersucht nun, ob Schulen die neuen Regeln einhalten, und droht andernfalls mit Klagen
-
Viele selektive Hochschulen haben Kindern oder Enkeln von Alumni historisch eine besondere Berücksichtigung eingeräumt, die dazu diente, Mittel für Campus-Programme zu stärken oder Studiengebühren für finanziell benachteiligte Studierende zu subventionieren
GN⁺-Zusammenfassung
- Dieser Artikel behandelt die Verabschiedung eines Gesetzes im Bundesstaat Kalifornien, das Legacy Admissions an privaten Hochschulen verbietet
- Dies wird als wichtige Maßnahme bewertet, um Fairness und Chancengleichheit im Hochschulzulassungsprozess zu erhöhen
- Das Gesetz wird insbesondere große Auswirkungen auf renommierte private Hochschulen wie die Stanford University und die University of Southern California haben
- Auch andere Bundesstaaten könnten ähnliche Gesetze einführen, was landesweit zu großen Veränderungen in der Hochschulzulassungspolitik führen könnte
- Der Artikel erläutert gut die Probleme von Legacy Admissions bei Hochschulzulassungen und die Bemühungen zu ihrer Lösung
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Der einzige Durchsetzungsmechanismus besteht darin, die Namen der Einrichtungen, die gegen das Gesetz verstoßen, auf der Website des kalifornischen Justizministeriums zu veröffentlichen
Das Ivy-League-System ist so aufgebaut, dass kluge Studierende das Geld und den Zugang wohlhabender Studierender nutzen und wohlhabende Studierende die Intelligenz kluger Studierender nutzen
Es gibt Unzufriedenheit mit Legacy Admissions, aber das könnte Probleme verursachen
An privaten Schulen und Universitäten ist es ein legitimes Auswahlkriterium zu sagen: „Wir lassen dich zu, weil du viel Geld bezahlst“
Ich habe mich gefragt, wie man das regeln kann, ohne die Rechte der Universitäten aus dem First Amendment zu verletzen
Das Hochschulzulassungssystem ist extrem chaotisch
Ich frage mich, wie realistisch die Durchsetzung von Antidiskriminierungsgesetzen bei Hochschulzulassungen ist
Es sind private Universitäten, aber sie erhalten jedes Jahr öffentliche Gelder in Milliardenhöhe
Als Europäer verstehe ich nicht, was daran unklar sein soll: Wenn es private Universitäten sind, ist es dann nicht ihr Recht zu entscheiden, wen sie aufnehmen?