1 Punkte von GN⁺ 2024-06-21 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Starker Anstieg der Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen durch die Verbreitung von Remote-Arbeit
    • In den vergangenen drei Jahren ist die Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Behinderungen in den USA auf ein Rekordniveau gestiegen
    • Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und Jobsharing waren dabei die wichtigsten Faktoren
  • Hoher Anteil an Remote-Arbeit unter Menschen mit Behinderungen
    • Im 1. Quartal 2024 lag der Anteil von Remote-Arbeit bei Beschäftigten mit Behinderungen bei 12,6 %
    • Bei Beschäftigten ohne Behinderungen lag der Anteil bei 10,6 %
  • Veränderungen in der Unternehmenspolitik
    • Durch COVID-19 hat sich das Bewusstsein von Unternehmen für die Anpassung von Arbeitsumgebungen verbessert
    • Auch der verschärfte Wettbewerb am Arbeitsmarkt infolge von Personalmangel hatte Einfluss

Statistische Daten

  • Veränderungen in der Unternehmenspolitik (2017 gegenüber 2022)

    • Budgetierung für Maßnahmen zur Unterstützung von Bewerbern und Beschäftigten: 16 % → 39 %
    • Flexible Arbeit für alle Beschäftigten: 25 % → 40 %
    • Angebot von Jobsharing-Modellen: 13 % → 26 %
  • Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderungen

    • Sie liegt weiterhin etwa doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Behinderungen
    • Höher ist die Arbeitslosenquote auch bei behinderten Menschen aus Minderheiten (z. B. Schwarze Menschen mit Behinderungen 10,2 %, Hispanics mit Behinderungen 9,2 %)
  • Unterschiede nach Berufsgruppen

    • Menschen mit Behinderungen sind in vergleichsweise niedrig bezahlten Berufen überrepräsentiert
    • Der Anteil von Menschen mit Behinderungen ist besonders hoch in Büro- und Verwaltungsunterstützung sowie in Transport- und Logistikberufen

Fazit

  • Die Verbreitung von Remote-Arbeit hat die Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen deutlich erhöht, dennoch bestehen weiterhin Probleme wie Arbeitslosigkeit und Lohnunterschiede
  • Veränderungen in der Unternehmenspolitik und eine weitere Verbesserung des gesellschaftlichen Bewusstseins bleiben notwendig.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-06-21
Hacker-News-Kommentare
  • Illegale Diskriminierung: Arbeitgeber haben Menschen mit Behinderungen rechtswidrig diskriminiert, indem sie fälschlich behaupteten, Homeoffice bereitzustellen sei eine unzumutbare Belastung. Durch COVID wurde Homeoffice möglich, wodurch diese Form der Diskriminierung zurückging.

  • Persönliche Erfahrung: Ich arbeite seit 9 Jahren im Homeoffice, und wegen einer chronischen Erkrankung wurde die Arbeit im Büro schwierig. Dank Homeoffice konnte ich trotz gesundheitlicher Probleme weiterarbeiten.

  • Vorteile von Homeoffice: Wenn Homeoffice möglich ist, können mehr Menschen arbeiten. Das hilft nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Menschen mit Pflegeverantwortung sehr.

  • Gesellschaftlicher Wandel: Gesellschaftliche Veränderungen wie Homeoffice können Behinderungen weniger einschränkend machen. Das ist vergleichbar mit medizinischem Fortschritt, der Krankheiten behandelt.

  • Nutzen des Internets: Das Internet ist für Menschen mit Behinderungen eine große Hilfe. Wenn man bei der Entwicklung von Websites oder Software auf Barrierefreiheit achtet, werden Nutzer mit Behinderungen sehr zufrieden sein.

  • Wirtschaftliche Auswirkungen von Homeoffice: Durch Homeoffice gibt es die Tendenz, teurere Beschäftigte zu entlassen und durch günstigere Remote-Mitarbeiter zu ersetzen. Das führt zu großen Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur.

  • Diversität und Inklusion: Es braucht mehr Diversität und Inklusion, auch mit Blick auf Menschen mit Behinderungen. Das sollte sich auch in DEI-Broschüren (Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion) widerspiegeln.

  • Positive Auswirkungen von Homeoffice: Homeoffice eröffnet Zugang zu hochwertigen Jobs. Das ist eine sehr positive Veränderung. Jeder sollte die bevorzugte Arbeitsform wählen können.

  • Persönliche Erfahrung: Ich konnte sogar im Krankenhaus und im Rehazentrum weiter im Homeoffice arbeiten. Das war eine große Hilfe, und ich bin meinem Arbeitgeber dankbar, dass er das ermöglicht hat.