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GN⁺ 2024-05-03
Hacker News Kommentar
  • Es war zunächst schockierend, dass Menschen, die auf Missstände bei Boeing hingewiesen haben, gestorben sind. Wenn aber viele Menschen die Probleme von Boeing kennen, ist es nicht so überraschend, dass ein paar Leute sterben.
  • Pneumonie und Schlaganfall sind Krankheiten, die sich nicht absichtlich herbeiführen lassen, um etwas zu vertuschen; daher wirkt es wie ein tragischer Krankheitsfall.
  • Ich frage mich, ob Boeing-Ingenieure wirklich an etwas so Sensiblem arbeiten, dass eine Ermordung gerechtfertigt wäre, oder vielleicht mit etwas wie Nuklearcodes zu tun haben.
  • Ich bin neugierig, wie sich andere Whistleblower dabei fühlen.
  • Es war ein Tippfehler: MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), nicht MSRA. Das zeigt eine sehr schlechte Faktenprüfung.
  • Eine Frau meldete Sicherheitsverstöße auf einem Regionalflughafen, wurde aber ignoriert und ging dann zur FAA. Danach erhielt sie Morddrohungen per Telefon, bekam Fotos ihrer Kinder zugeschickt, war von einem Schusswaffen-Ereignis betroffen und verlor ihren Hund; die Polizei unternahm nichts, sodass sie schließlich ihren Job aufgeben und wegziehen musste.
  • Wenn man bedeutende Whistleblower der letzten 50 Jahre betrachtet, hat man oft schwere Schikane und Gefahren erlebt, aber es gab im Privatsektor nur einen Fall in den 1970ern, bei dem ein Whistleblower wegen der Arbeit mit Plutonium getötet wurde. Whistleblower-Tötungen durch Regierungen kommen dagegen häufiger vor.
  • Es ist unklar, ob es ungewöhnlich wäre, nach einer Pneumonie und MRSA-Infektion plötzlich einen Schlaganfall zu erleiden.
  • Bei Boeing könnte es viele Whistleblower geben.
  • Eine mögliche Erklärung ist, dass Whistleblowing extrem stressig und gesundheitsschädlich sein kann.