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GN⁺ 2024-04-25
Hacker-News-Kommentare
  • McKinseys Ruf ist im freien Fall, und nach einem Jahrzehnt voller Skandale ist das einst hoch angesehene Ansehen stark abgestürzt. Es scheint, als müssten sie nun einen angemessenen Preis für ihre aktuelle Lage zahlen.

  • Ein Hacker-News-Nutzer sagte, dass er durch einen McKinsey-Berater, den er früher kannte, erfahren habe, dass negative Dinge, über die in den Medien nicht berichtet wurde — etwa Insiderhandel und Interessenkonflikte — tatsächlich wahr seien.

  • McKinsey beriet Purdue und Endo dabei, ihre Produkte an das Department of Veterans Affairs (VA) zu verkaufen, während McKinsey zugleich als Berater des VA tätig war. Beim Einsatz solcher Beratungsfirmen für staatliche Dienstleistungen sind Interessenkonflikte weit verbreitet.

  • Das Buch "When McKinsey Comes to Town" beleuchtet McKinseys jahrzehntelanges Fehlverhalten im Detail.

  • Nicht nur im Opioid-Fall: McKinsey trägt auch direkte Verantwortung für die jüngere kanadische Einwanderungspolitik, die viele als gescheitert ansehen, nachdem das Unternehmen von Trudeau großzügige Aufträge erhalten hatte. Es wirkt ziemlich bizarr, zentrale Politikfelder wie Einwanderung an eine umstrittene ausländische Beratungsfirma auszulagern.

  • Auch in Pennsylvania gab es einen ähnlichen Fall: Nachdem McKinsey von Bundesstaaten wegen Führungskräften verklagt worden war, die Purdues Marketingplan umgesetzt hatten, begannen Beteiligte E-Mails über das Löschen relevanter Dokumente und Nachrichten auszutauschen.

  • McKinsey hat bereits fast 1 Milliarde US-Dollar zur Beilegung verschiedener anderer Ansprüche gezahlt, daher dürfte auch dieser Fall für das Unternehmen ungünstig ausgehen. Hoffentlich führt das zu einer ausgeweiteten Untersuchung all der anderen schädlichen Ratschläge, die sie der Welt gegeben haben.

  • Einer Studie zufolge sind die statistischen Behauptungen in McKinseys Bericht 'Diversity Matters' fragwürdig.

  • Am Ende wird McKinsey zwar eine Geldstrafe zahlen, doch die Summe wird sehr gering sein im Vergleich zu dem Gewinn, den das Unternehmen mit der Beratung rund um OxyContin erzielt hat, und niemand wird entlassen oder ins Gefängnis gehen. Alles andere wäre eine große Überraschung.