Verglichen mit der Gruppe Untergunther, die hinter der Uhr eines berühmten Gebäudes in Paris eine Wohnung und eine Werkstatt eingerichtet, repariert und dann wieder verlassen hat, wirkt dieser Fall auf liebenswerte Weise amateurhaft.
Die Leute, die für nur 50.000 Dollar eine Wohnung in einem Bahnhof gebaut haben, sollte man in hohe Verwaltungspositionen in San Francisco befördern, damit sie das Obdachlosenproblem lösen.
Es ist schwer, sich vorzustellen, wie eine „Wohnung im Bahnhof“ tatsächlich aussieht. Fotos wären schön.
Ich frage mich, was Caltrain jetzt mit dieser entdeckten „Geheimwohnung“ machen wird: sie Mitarbeitern offiziell zur Nutzung überlassen, sie an die Öffentlichkeit vermieten (was aus Sicherheitsgründen schwierig sein könnte), sie einfach verfallen lassen oder zerstören?
Ich frage mich, ob die Anwälte argumentieren werden, dass es keine „Veruntreuung öffentlicher Gelder“ war, weil sie für „arbeitsbezogene Zwecke“ gebaut wurde (z. B. als Ort zum Ausruhen nach Überstunden, um sich zu erholen und die Arbeitsleistung zu verbessern), und ob dieses Argument bei Richter oder Geschworenen ankommen würde.
Es war falsch, aber man kann trotzdem anerkennen, dass es ein beeindruckendes Maß an Hingabe und eine kosteneffiziente Arbeit war.
Um das Jahr 2000 machte ein Künstler in einem Einkaufszentrum in Rhode Island etwas Ähnliches: Er fand nach dem Bau einen leeren Restbereich und verwandelte ihn in eine möblierte Wohnung. Soweit bekannt, hat er bis heute Hausverbot in dem Gebäude.
Vor etwa einem Jahr wurde bei der Sewerage & Water Board in New Orleans ein „geheimer Sexraum“ entdeckt.
Der ehemalige stellvertretende Direktor von Caltrain, Joseph Navarro, und der Auftragnehmer Seth Andrew Worden wurden angeklagt, öffentliche Gelder für den Bau von Mini-Wohnungen in den historischen Bahnhöfen Burlingame und Millbrae veruntreut zu haben. Beide Einrichtungen werden nicht von der Öffentlichkeit genutzt.
Reißerischer Titel. Wenn sie ihr eigenes Geld verwendet hätten, hätte man ihnen wohl einfach gesagt, sie sollen damit aufhören. Obdachlose werden normalerweise auch nicht angeklagt, wenn sie beim Campieren erwischt werden.
Wie wäre es, die Strafe zu reduzieren und sie stattdessen für den öffentlichen Wohnungsbau einzusetzen? Offenbar machen sie das viel günstiger als die Landesregierung.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare