Einsatz von Fernbewertungen durch Versicherer, um die Notwendigkeit von Vor-Ort-Besuchen zu verringern
Versicherer prüfen bei der Erneuerung von Policen Aktivitäten oder Gebäude über Google Maps oder GIS-Bilder von Kommunen; wenn sie Abweichungen von den Angaben der Kunden feststellen, verlangen sie eine Überprüfung des Versicherungsschutzes und Änderungen an den Unterlagen. Mitunter führt das dazu, dass der Versicherer keinen Schutz mehr anbietet und Kunden zu einem anderen Anbieter wechseln.
Geringes Verständnis für Bedenken beim Datenschutz
Versicherer können eine tatsächliche Inspektion eines Hauses verlangen, um über den Abschluss einer Versicherung zu entscheiden, und der Zustand des Hauses ist für sie von zentralem Interesse. Es ist schwer nachzuvollziehen, warum ein bereits in Google Maps öffentlich sichtbares Luftbild des Dachs ein so großes Problem sein soll.
Insurtech-Unternehmen Verisk und Patentklage
Verisk besaß ein Unternehmen, das mit Flugzeugen und Spezialkameras Dachfotos aufnahm, wurde wegen Patentverletzung von EagleView verklagt und einigte sich. Die Plattform Xactware von Verisk wird von Versicherern genutzt, um Auszahlungsbeträge bei Schadensfällen festzulegen, und soll die Schadensbearbeitung beschleunigen. Außerdem gibt es dort eine Abteilung, die hochentwickelte Technologien zur Verhinderung von Versicherungsbetrug entwickelt.
Sorge über willkürliche Nichtverlängerung von Policen durch Versicherer
Es wird kritisiert, dass Versicherer Policen nicht verlängern, ohne dass Verbraucher wirksame Abhilfemöglichkeiten haben; Versicherung sollte eine Quelle von Stabilität sein und nicht von Unsicherheit.
Erstaunen über die Lebensdauer von Dächern in den USA
Es wird Verwunderung darüber geäußert, dass in den USA Dächer installiert werden, die nur 20 Jahre halten. Im Vereinigten Königreich würde man nicht daran denken, ein Dach, an das sich schon die Großeltern erinnern, neu zu decken; selbst nach 100 Jahren werden nur beschädigte Teile ersetzt. Ein 350 Jahre altes Haus nutzt noch immer Teile seines ursprünglichen Dachs.
Rasender Weg in eine Dystopie des „Der Computer sagt nein“
Es gibt Sorgen über Entscheidungen, die Leben und Finanzen beeinflussen und von Computern getroffen werden, überbracht von machtlosen, zum Mindestlohn arbeitenden Angestellten. Zudem wird befürchtet, dass Krankenversicherer sich vom Verhalten der Wohngebäudeversicherer inspirieren lassen; auch mögliche Kündigungen von Policen aufgrund von Drohnenaufnahmen werden erwähnt.
Die Bedeutung der Quantifizierung von Versicherungsrisiken und fairer Bepreisung des Schutzes
Risiken zu quantifizieren und entsprechend fair zu bepreisen, liegt langfristig im Interesse aller. Einige Risikodeckungen seien zu niedrig kalkuliert gewesen; zudem wird auf träge Reaktionen der Regulierungsbehörden hingewiesen, die sowohl Versicherern als auch Verbrauchern schadeten.
Bis 2030 täglich aktualisierte Satellitenbilder und Datenschutzprobleme
Wenn Satellitenstarts wie geplant verlaufen, könnten bis 2030 täglich hochauflösend aktualisierte Bilder möglich sein; im Hinblick auf die Privatsphäre von Eigentum, das täglich in hoher Auflösung überwacht wird, könne das „orwellsch“ wirken.
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Einsatz von Fernbewertungen durch Versicherer, um die Notwendigkeit von Vor-Ort-Besuchen zu verringern
Geringes Verständnis für Bedenken beim Datenschutz
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Erstaunen über die Lebensdauer von Dächern in den USA
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Bis 2030 täglich aktualisierte Satellitenbilder und Datenschutzprobleme