Der Anfang und das Ende der Leidenschaft für Spotify
- Das frühe Desktop-Programm von Spotify fühlte sich besser an als iTunes.
- In Tunesien war internationale Bezahlung nicht möglich und der Zugang zu kulturellen Inhalten schwierig, sodass illegales Herunterladen zum Alltag gehörte.
- Spotify war so bequem, dass man selbst mit der Einrichtung von VPNs, dem Erstellen von Testkonten für kostenlose Testversionen und dem Herunterladen gepatchter Builds bereit war.
Verliebt in Spotify
- Nach dem Umzug nach Europa 2015 begann ich mit einer VISA-Karte ein Spotify-Premium-Abonnement.
- Durch die mobile App vergaß ich den iPod Nano.
- Ich erlebte die Umgestaltung von Spotify, Preisänderungen, die Einführung von Podcasts und die Hinzufügung von Hörbüchern.
Enttäuscht von Spotify
- Durch die Überarbeitung der Spotify-App stehen nun vor allem Podcasts, die mich nicht interessieren, und generische Playlists im Mittelpunkt.
- Wegen unzureichender Personalisierungsmöglichkeiten kann man keine klare Ablehnung gegenüber unerwünschten Inhalten aussprechen.
- Auf der Startseite musste ich lange scrollen, um interessante Inhalte zu finden.
Warum Spotify für mich nicht mehr funktioniert
- Vor Spotify habe ich Musik besonders geschätzt und sie auf dem iPod systematisch verwaltet.
- Spotify macht mich an seine vorgeschlagenen Songs gewöhnt und signalisiert, dass genügend Ersatzmusik vorhanden ist, falls ein Song verschwindet.
Spotify als Audiounternehmen
- Spotify will nicht nur Musik, sondern alle Arten von Audio.
- Mit der Einführung einer geschlossenen Podcast-Plattform entfernte ich mich von RSS-Feeds und unabhängigen Playern.
- Die als innovativ beworbenen Funktionen führten in der Praxis zu kaum spürbaren Änderungen und trennten die Nutzer noch weiter von Spotify.
Geschäftsmodell
- Es besteht die Fehlvorstellung, dass die Spotify-Premium-Gebühren direkt an die gehörten Künstler:innen gehen.
- Das Abonnementgeld wird über einen komplexen Mechanismus zu den großen Künstlern verteilt, wodurch Indie-Künstler:innen benachteiligt werden.
- Da ich von Spotify keine Freude mehr hatte, habe ich mich entschieden, das Abo zu kündigen und meine Daten zu exportieren.
Meinungen von GN+
- Spotify bot anfangs Musikliebhaber:innen eine innovative Bequemlichkeit, wandelte sich jedoch zunehmend in Richtung eines Zwangs zur Aushändigung von Inhalten, die nicht dem Nutzerprofil entsprechen.
- Der Mangel an personalisierten Erlebnissen und Missverständnisse über das Geschäftsmodell verstärkten die Enttäuschung über Spotify.
- Dieser Beitrag gibt Nutzer:innen von Streaming-Diensten wie Spotify Anlass, über die Veränderungen eines Dienstes und die daraus entstehende Bedeutung der Nutzererfahrung nachzudenken.
1 Kommentare
Hacker News Kommentar
Positive Bewertung von Spotify
Persönliche Meinung zum Verzicht auf Spotify
Kritische Sicht auf Software-Design
Musikerperspektive auf die Einnahmenverteilung bei Spotify
Kritischer Blick auf den Musik-Empfehlungs-Algorithmus
Unzufriedenheit mit Spotify Premium
Vorschlag für Online-Community-Radio
Vergleich der Empfehlungen von Spotify und Apple Music
Positive Bewertung personalisierter Playlists
Wechsel zu Tidal und Bandcamp