Hasbro entlässt Mitarbeiter bei Wizards of the Coast und sorgt damit für Verwunderung — dies könnte zu einem Brain Drain führen
- Hasbro hat Mitarbeiter seiner Tochtergesellschaft Wizards of the Coast entlassen.
- Obwohl Wizards of the Coast eine wichtige Ertragsquelle für Hasbro ist, ist das Unternehmen trotz zuletzt starker Geschäftszahlen von den Entlassungen betroffen.
- Diese Maßnahme könnte im Vorfeld von 2024 für beide Unternehmen Probleme verursachen.
Hasbros strategischer Kurswechsel
- Hasbro-CEO Chris Cocks kündigte an, im Rahmen eines „strategischen Kurswechsels“ weltweit weitere 1.100 Stellen zu streichen.
- Dies kommt zusätzlich zu den Entlassungen hinzu, die bereits im Januar bekannt gegeben wurden.
- Zwar schien Wizards of the Coast mit Sitz in Renton im Bundesstaat Washington vor den Kürzungen geschützt zu sein, tatsächlich ist das Unternehmen jedoch betroffen.
Entlassungen trotz des Erfolgs von Wizards of the Coast
- Wizards of the Coast führt Hasbros Gaming-Sparte an und ist innerhalb des Unternehmens der einzige Bereich, der kontinuierlich Gewinne erwirtschaftet.
- Obwohl der Umsatz der Gaming-Sparte im dritten Quartal 2023 um 40 % gestiegen ist, wurden mindestens 20 Mitarbeiter entlassen.
- Zu den Entlassenen gehören Mike Mearls, Amy Dallen, Ethan Bernstein, Larry Pruitt und Brie Heath.
Entlassungstrend in der gesamten Spieleentwicklung
- Im Jahr 2023 wurden weltweit mehr als 9.000 Entwickler entlassen.
- Diese Entlassungen führen zu sinkender Moral in Videospielstudios und zu geschäftlicher Instabilität.
- Wenn es selbst trotz Erfolgs zu Entlassungen kommt, ist ein Wechsel für Beschäftigte eine naheliegende Reaktion.
Die besondere Stellung von Wizards of the Coast
- Wizards of the Coast nimmt nicht nur in der Videospielentwicklung, sondern auch bei sammelbaren Kartenspielen und Tabletop-RPGs eine dominante Position ein.
- Für unzufriedene Mitarbeiter sind die Möglichkeiten, anderswohin zu wechseln, begrenzt.
Wizards of the Coast und die Kontroverse um die Open Gaming License
- Ein Bericht wurde geleakt, wonach Wizards of the Coast erwogen habe, die Open Gaming License abzuschaffen.
- Dies führte dazu, dass Wettbewerber mit ORC ein neues unabhängiges Lizenzabkommen schufen.
- Durch diese Veränderungen könnten Mitarbeiter von Wizards of the Coast zu unabhängigen Unternehmen wie Paizo wechseln.
Wizards of the Coast: Pläne für 2024
- Wizards of the Coast plant zum 50-jährigen Jubiläum von D &D im Jahr 2024 ein umfangreiches Regel-Update und neue Projekte.
- Wenn Hasbro Wizards of the Coast weiterhin vernachlässigt, könnte der aktuelle Boom abrupt enden.
Meinung von GN⁺
- Die Entlassungen bei Wizards of the Coast erfolgten trotz starker Geschäftszahlen und könnten auf Druck von Aktionären zurückzuführen sein.
- Solche Entlassungen können in der gesamten Videospielbranche zu Brain Drain führen und die Moral der Beschäftigten sowie die geschäftliche Stabilität beeinträchtigen.
- Im Zusammenhang mit der Kontroverse um die Open Gaming License entstehen Veränderungen wie unabhängige Lizenzabkommen durch Wettbewerber von Wizards of the Coast, was neue Chancen und Allianzen in der Branche schaffen könnte.
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