US-Justizministerium wirft Apple Benachteiligung von US-Bürgern bei Einstellungen vor
(arstechnica.com)Apple einigt sich mit dem Justizministerium wegen Benachteiligung von US-Bürgern bei Einstellungen
- Apple hat sich mit dem Justizministerium geeinigt, nachdem dem Unternehmen vorgeworfen wurde, US-Bürger und andere in den USA lebende Personen diskriminiert zu haben.
- Es wurde festgestellt, dass Apple davon abgeschreckt hat, US-Bürger für Stellen einzustellen, die bestimmten ausländischen Arbeitskräften offenstanden.
- Apple hat zugestimmt, bis zu 25 Millionen US-Dollar an Nachzahlungen und zivilrechtlichen Geldstrafen zu zahlen.
Untersuchung des Justizministeriums
- Das Justizministerium begann seine Untersuchung im Februar 2019 und kam zu dem Schluss, dass Apple bei Einstellungen im Rahmen des PERM-Programms gegen die Antidiskriminierungsanforderungen des INA verstoßen hat.
- Das Programm ermöglicht es, ausländische Arbeitskräfte einzustellen, die dauerhaft in den USA arbeiten sollen, darf aber US-Arbeitnehmer nicht benachteiligen.
- Die Untersuchung ergab, dass Apple bei über PERM besetzten Stellen ein Muster der Benachteiligung von Staatsbürgern zeigte, wodurch US-Bürger, Inhaber einer Green Card, Asylberechtigte oder Personen mit Flüchtlingsstatus geschädigt wurden.
Änderungen an Apples Einstellungspraxis
- Im Rahmen der Einigung muss Apple seine PERM-Einstellungspraxis stärker an die standardmäßige Einstellungspraxis angleichen.
- Für alle PERM-Stellen muss Apple breiter rekrutieren, die Stellen auf externen Recruiting-Websites veröffentlichen und Bewerbungen elektronisch annehmen.
- Apple hat einige Änderungen bereits umgesetzt und zugestimmt, Mitarbeiterschulungen zu den Antidiskriminierungsanforderungen des INA durchzuführen sowie sich während der dreijährigen Laufzeit der Vereinbarung einer Überwachung durch das Justizministerium zu unterziehen.
Meinung von GN⁺
Der wichtigste Punkt dieses Artikels ist, dass Apple sich mit dem Justizministerium wegen des Vorwurfs der Benachteiligung von US-Bürgern und anderen in den USA lebenden Personen bei Einstellungen geeinigt hat. Das ist ein wichtiges Beispiel dafür, dass auch große Unternehmen Gesetze zu Einwanderung und Staatsangehörigkeit einhalten müssen. Interessant ist der Artikel, weil er auf erhebliche Veränderungen der Einstellungspraxis in der Tech-Industrie hindeutet, die viele Menschen betreffen könnten, die in den USA eine Beschäftigung anstreben.
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