- Dieser Artikel erörtert, ob die Koloskopie wirksam zur Vorbeugung von Darmkrebs ist, der weltweit die zweittödlichste Krebsart ist.
- In den USA ist die Koloskopie die wichtigste Methode zur Darmkrebsprävention und wird allen Menschen ab 45 Jahren empfohlen.
- Anderswo wird die Koloskopie jedoch kaum eingesetzt; sie ist teuer, invasiv und kann schwerwiegende Nebenwirkungen haben.
- Bis vor Kurzem gab es keine randomisierte kontrollierte Studie, die die Wirksamkeit der Koloskopie direkt testete. Eine aktuelle Studie hat einige Antworten geliefert, aber noch mehr Fragen aufgeworfen.
- In dieser von der Nordic-European Initiative on Colorectal Cancer (NordICC) durchgeführten Studie wurde ein Rückgang der Darmkrebsinzidenz um 18 %, der Darmkrebssterblichkeit um 10 % und der Gesamtsterblichkeit um 1 % festgestellt.
- Diese Ergebnisse haben Kontroversen ausgelöst: Einige argumentieren, dass die Koloskopie nicht kosteneffektiv sei, während andere ihren Einsatz unterstützen.
- Kritiker der Studie weisen darauf hin, dass nur 42 % der Personen dem Screening zustimmten, dass 10 Jahre nicht ausreichen, um den Nutzen zu beurteilen, und dass europäische Ärzte nicht ausreichend geübt in der Koloskopie seien.
- Die Studie verglich die Koloskopie außerdem mit anderen Screening-Methoden wie dem Test auf okkultes Blut im Stuhl und der Sigmoidoskopie.
- Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass Darmkrebsscreening wichtig und wirksam ist, um die Krankheit früh zu erkennen, auch wenn über die beste Methode und das Ausmaß des Nutzens weiterhin gestritten wird.
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