1 Punkte von GN⁺ 2023-10-30 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Die Enttäuschung über Dating-Apps nimmt zu, viele Nutzer suchen nach alternativen Wegen, Menschen kennenzulernen
  • Dating-Apps wie Tinder, Grindr, Bumble und Hinge haben die Dating-Szene im vergangenen Jahrzehnt dominiert, doch inzwischen sind Nutzer der Swipe-Kultur überdrüssig
  • Die Nutzerzahl von Tinder, der weltweit beliebtesten Dating-App, sank 2021 um 5 %, und die Aktien von Bumble und Match Group sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gefallen
  • Berichten zufolge fühlen sich mehr als 90 % der Gen Z von Dating-Apps frustriert – wegen Spam, Bots, Fake-Accounts und des Drucks, das Aussehen anhand einiger Fotos und weniger Textzeilen zu beurteilen
  • Viele Nutzer kehren zu traditionellen Wegen zurück, Menschen kennenzulernen, etwa über Freunde, Familie oder gesellschaftliche Veranstaltungen
  • Andere probieren neue Ansätze aus, etwa das Tragen eines Pear-Rings, der signalisiert, dass die tragende Person offen dafür ist, angesprochen zu werden, oder den Besuch von Dating-Events, die sich um bestimmte Gruppen drehen oder ungewöhnliche Aktivitäten beinhalten
  • Laut Eventbrite hat sich die Zahl der Dating- oder Single-Veranstaltungen im Vereinigten Königreich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie verdoppelt, weil Menschen mehr echte Verbindungen suchen und die Müdigkeit gegenüber Dating-Apps zunimmt
  • Der Artikel betont jedoch auch die Herausforderungen, mit denen Menschen mit Behinderungen auf Dating-Apps konfrontiert sind, und dass viele Belästigung und verletzende Kommentare erleben
  • Trotz dieser Herausforderungen berichten viele, dass sie sich nach dem Aufhören mit Dating-Apps zufriedener und optimistischer fühlen

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-10-30
Hacker-News-Kommentare
  • Der Artikel diskutiert die Enttäuschung über Dating-Apps; Nutzer empfinden sie als mühelos und von geringer Qualität.
  • Einige Kommentare legen nahe, dass Dating-Apps und Recruiting-Plattformen Verzweiflung verstärken, indem sie anhand einfacher Merkmale filtern und persönliches Wachstum nicht unterstützen.
  • Die Kritik an Dating-Apps lautet, dass sie Nutzer auf Basis begrenzter und oft irreführender Profile matchen, die das wahre Selbst der Nutzer nur grob abbilden.
  • Die Dynamik von Dating-Apps wird mit Paarungsmustern bei Tieren verglichen, wobei die Attraktivität von Männern weniger gleichmäßig verteilt sei als die von Frauen.
  • Einige Nutzer empfinden Dating-Apps als stressig und bevorzugen traditionelle Wege, Menschen über erweiterte soziale Beziehungen kennenzulernen.
  • Breeze, eine Alternative zu Dating-Apps, wird mit einzigartigen Funktionen wie persönlichen Gesprächen und begrenztem Swipen erwähnt.
  • Einige Nutzer äußern Dankbarkeit dafür, noch vor dem Zeitalter der Dating-Apps gedatet zu haben, und führen ihre erfolgreichen Beziehungen auf persönliche Interaktionen zurück.
  • Die Anreizstruktur von Dating-Apps wird kritisiert; es wird angedeutet, dass sie Nutzer eher bei der Stange halten, als ihnen zu helfen, einen passenden Partner zu finden.
  • Die Diskussion enthält einen Verweis auf Ivan Illichs Kritik an universalisierten sozialen Technologien und legt nahe, dass Dating-Apps unproduktiv geworden sind.
  • Das Modell der Dating-Apps wird wegen mangelnden Erfolgs und möglicher schädlicher Folgen kritisiert, etwa weil es Fremdgehen fördere und traditionelle Wege, Menschen kennenzulernen, beeinträchtige.