- Untersuchungstext zur vorgeschlagenen EU-Verordnung gegen sexuellen Kindesmissbrauch, bekannt als „Chatkontrolle“
- Die Verordnung würde Anbieter verpflichten, verdächtige private Nachrichten und Fotos zu scannen und automatisch offenzulegen
- Die Untersuchung deckt auf, dass die Kampagne zur Unterstützung dieser Verordnung größtenteils von einem Organisationsnetzwerk mit Verbindungen zur Tech-Industrie und zu Sicherheitsdiensten angeführt und finanziert wurde
- Der EU-Abgeordnete Patrick Breyer zeigte sich schockiert über diese Ergebnisse und erklärte, er habe das Ausmaß der Führung und Finanzierung der Kampagne nicht gekannt
- Breyer kritisiert den Ausschuss für Inneres der EU und Kommissarin Ylva Johansson und legt nahe, dass sie als Agenten ausländischer Einflussnahme handeln
- Er fordert eine legislative Spur, um solche Gesetzgebung offenzulegen, und betont die Bedeutung, die Demokratie zu schützen und das Grundrecht auf digitale Privatsphäre zu wahren
- Signal-Präsidentin Meredith Whittaker kommentierte den Bericht und beschrieb ihn als Enthüllung eines weltweiten Angriffs auf die digitale Privatsphäre
- Der Kryptograf Matthew Green verglich die Situation mit der Handlung eines James-Bond-Films
- Diego Naranjo, Leiter der Politikabteilung bei European Digital Rights, kritisiert, dass Kommissarin Johansson Wissenschaft und Zivilgesellschaft ignoriere, während sie einen Gesetzentwurf vorschlage, der zu Massenüberwachung führen und Verschlüsselung brechen könnte
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