- Ein Artikel über die potenziellen Risiken des Erhitzens von Lebensmitteln in Plastikbehältern, die als „mikrowellengeeignet“ gekennzeichnet sind
- Eine Studie des Doktoranden Kazi Albab Hussain von der University of Nebraska-Lincoln ergab, dass beim Erhitzen von Plastikbehältern in der Mikrowelle Hunderte Millionen bis Milliarden Mikroplastik- und Nanoplastik-Partikel in Lebensmittel freigesetzt werden können
- Die gesundheitlichen Folgen der Aufnahme von Plastik sind noch unklar, aber es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass eine hohe Belastung durch Mikroplastik Immun- und Stressreaktionen sowie verschiedene reproduktive, metabolische und Verhaltensprobleme auslösen kann
- Plastik besteht aus Kohlenstoffmolekülen, sogenannten Polymeren, und Hersteller fügen verschiedene Chemikalien hinzu, um es transparent, trüb, hart oder weich zu machen
- Wenn Lebensmittel in Plastikbehältern in der Mikrowelle erhitzt werden, können die Behälter Mikroplastik und Nanoplastik abgeben und chemische Zusatzstoffe in die Lebensmittel auslaugen
- Im Körper der meisten US-Amerikaner lassen sich messbare Mengen an Phthalaten und BPA nachweisen, die das endokrine System stören und körpereigene Hormone nachahmen, blockieren oder beeinflussen können
- Der Begriff „mikrowellengeeignet“ ist irreführend, da er nur bedeutet, dass die Plastikart beim Erhitzen nicht bricht oder schmilzt, nicht aber etwas über ihre chemische Zusammensetzung aussagt
- Alle Expertinnen und Experten raten insgesamt dazu, die Aufbewahrung und das Erhitzen von Lebensmitteln in Plastik möglichst zu vermeiden
- Die meisten Kunststoffe tragen irgendwo auf der Oberfläche eine Zahl von 1 bis 7, die die Kunststoffart angibt. Verbraucher sollten Plastik mit der Kennzeichnung 1 oder 6 stets vermeiden
- Expertinnen und Experten sind sich einig, dass es die zusätzliche Mühe wert ist, Plastik so weit wie möglich zu vermeiden, und empfehlen stattdessen Glasbehälter
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