2 Punkte von GN⁺ 2023-09-25 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Artikel über die potenziellen Risiken des Erhitzens von Lebensmitteln in Plastikbehältern, die als „mikrowellengeeignet“ gekennzeichnet sind
  • Eine Studie des Doktoranden Kazi Albab Hussain von der University of Nebraska-Lincoln ergab, dass beim Erhitzen von Plastikbehältern in der Mikrowelle Hunderte Millionen bis Milliarden Mikroplastik- und Nanoplastik-Partikel in Lebensmittel freigesetzt werden können
  • Die gesundheitlichen Folgen der Aufnahme von Plastik sind noch unklar, aber es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass eine hohe Belastung durch Mikroplastik Immun- und Stressreaktionen sowie verschiedene reproduktive, metabolische und Verhaltensprobleme auslösen kann
  • Plastik besteht aus Kohlenstoffmolekülen, sogenannten Polymeren, und Hersteller fügen verschiedene Chemikalien hinzu, um es transparent, trüb, hart oder weich zu machen
  • Wenn Lebensmittel in Plastikbehältern in der Mikrowelle erhitzt werden, können die Behälter Mikroplastik und Nanoplastik abgeben und chemische Zusatzstoffe in die Lebensmittel auslaugen
  • Im Körper der meisten US-Amerikaner lassen sich messbare Mengen an Phthalaten und BPA nachweisen, die das endokrine System stören und körpereigene Hormone nachahmen, blockieren oder beeinflussen können
  • Der Begriff „mikrowellengeeignet“ ist irreführend, da er nur bedeutet, dass die Plastikart beim Erhitzen nicht bricht oder schmilzt, nicht aber etwas über ihre chemische Zusammensetzung aussagt
  • Alle Expertinnen und Experten raten insgesamt dazu, die Aufbewahrung und das Erhitzen von Lebensmitteln in Plastik möglichst zu vermeiden
  • Die meisten Kunststoffe tragen irgendwo auf der Oberfläche eine Zahl von 1 bis 7, die die Kunststoffart angibt. Verbraucher sollten Plastik mit der Kennzeichnung 1 oder 6 stets vermeiden
  • Expertinnen und Experten sind sich einig, dass es die zusätzliche Mühe wert ist, Plastik so weit wie möglich zu vermeiden, und empfehlen stattdessen Glasbehälter

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-25
Hacker-News-Kommentare
  • Ein Artikel über die Sicherheit des Erhitzens von Lebensmitteln in Plastikbehältern in der Mikrowelle, mit besonderem Fokus auf Kunststoffe Nr. 2 (Polyethylen hoher Dichte) und Nr. 5 (Polypropylen)
  • Diese Kunststoffarten haben eine höhere Dichte und einen höheren Schmelzpunkt und sind daher für die Nutzung in der Mikrowelle sicherer. Beim Erhitzen geben sie jedoch Mikroplastik ab.
  • Einige Kommentare betonen, dass in Gefängnissen aus Sicherheitsgründen Plastikbehälter verwendet werden, obwohl diese Behälter weder lebensmittel- noch mikrowellengeeignet sind.
  • Es werden Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Artikels geäußert, da er Empfehlungslinks zu Produkten wie Glasbehältern enthält; dies lässt vermuten, dass solche Artikel voreingenommen sein könnten.
  • Einige Kommentare argumentieren, dass nicht die Mikrowelle das Problem sei, sondern Plastik, und schlagen Alternativen wie Glasbehälter oder Produkte von cookanyday vor.
  • Es wird betont, wie wichtig es ist, Gesundheitsartikel in den richtigen Kontext zu setzen, und daran erinnert, dass Menschen heute länger und gesünder leben als früher.
  • Es werden Fragen dazu aufgeworfen, ob Einzelpersonen die Exposition gegenüber Mikroplastik/Nanoplastik überhaupt vermeiden können, und es wird angedeutet, dass Plastikverschmutzung ein systemisches Problem ist.
  • Es wird erwähnt, dass das Label „mikrowellengeeignet“ nur angibt, dass ein Produkt der Hitze in der Mikrowelle standhalten kann, nicht aber, dass mögliche abgegebene Stoffe sicher sind.
  • Es werden Fragen zu den möglichen Auswirkungen von Plastik und Hitze beim Sous-vide-Garen gestellt sowie dazu, bei welchen Temperaturen Plastik zerfällt.
  • Einige Kommentare verteidigen die Mikrowelle als Garmethode und argumentieren, dass sie mehr Nährstoffe im Essen erhält und bei Beteiligung von Plastik weniger schädlich ist als andere Kochmethoden.
  • Es wird das Problem von Plastik-Spritzschutzhauben in der Mikrowelle und von Plastikdeckeln auf Glasbehältern angesprochen; zudem wird gefragt, ob jedes Plastik in der Mikrowelle problematisch ist oder nur Plastik, das mit dem Essen in Kontakt kommt.