7 Punkte von GN⁺ 2023-09-13 | 3 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Gilt ab dem 1. Januar 2024
  • Geplante Einführung der neuen Unity Runtime Fee auf Basis von Spielinstallationen. Sie wird jedes Mal fällig, wenn ein Download an Endnutzer erfolgt
    • Sie gilt erst, nachdem sowohl der Mindesterlös-Schwellenwert der letzten 12 Monate als auch die Mindestanzahl kumulativer Installationen überschritten wurden
    • Für Unity Personal und Unity Plus liegen die Schwellenwerte bei 200.000 US-Dollar Umsatz und 200.000 kumulativen Spielinstallationen
    • Für Unity Pro und Unity Enterprise liegen die Schwellenwerte bei 1.000.000 US-Dollar Umsatz und 1.000.000 kumulativen Spielinstallationen
  • Unity Personal soll unabhängig vom Umsatz für alle verfügbar sein und damit mehr Flexibilität bei der Lizenzverwaltung bieten. Wenn ein Spiel die Umsatz- und Installationsschwellen überschreitet, wird eine kleine feste Gebühr pro Installation erhoben
  • Abonnenten von Unity Pro und Unity Enterprise erhalten Mengenrabatte auf die Unity Runtime Fee, sodass die Kosten pro Installation sinken können, wenn ein Spiel wächst
  • Die Preisstruktur berücksichtigt die Schwankungen bei der Monetarisierung von Spielen zwischen etablierten und aufstrebenden Spielregionen
  • Neue Services und Tools wie Unity DevOps, Unity Asset Manager, Team Administration und Unity Sentis sollen im November zu den Unity-Abonnementplänen hinzugefügt werden, ohne Änderung des Preises pro Seat
  • Unity Personal soll die kostenlose Stufe von Unity Asset Manager, bis zu 3 Unity DevOps Seats und grundlegende Rollen für Team Administration enthalten
  • Unity Pro soll Unity Asset Manager, die gleiche Anzahl an Unity DevOps Seats und Team Administration-Tools enthalten
  • Unity Enterprise soll Unity Asset Manager, die gleiche Anzahl an Unity DevOps Seats und erweiterte Team Administration-Tools enthalten
  • Unity Plus wird ab dem 12. September 2023 neuen Abonnenten nicht mehr angeboten. Bestehende Abonnenten erhalten ein Angebot, zum aktuellen Unity-Plus-Preis auf Unity Pro upzugraden
  • Unity Technologies empfiehlt Nutzern, die weitere Informationen oder Unterstützung wünschen, sich über die FAQ, den Unity-Support, die Unity-Foren oder ihren Account Manager zu melden

3 Kommentare

 
xguru 2023-09-15

Ein Artikel mit etwas detaillierter aufbereiteten Informationen dazu
https://gamesindustry.biz/unity-clarifies-new-fee-plans-amid-developer…

  • Die Fee wird nur für die erste Installation berechnet. Installationen auf anderen Geräten werden jedoch jeweils berechnet (wenn man es auf PC und Steam Deck installiert, muss man also für beide zahlen).
  • Bei Demos oder kostenlos bereitgestellten Angeboten soll es möglich werden, Unity darüber zu informieren.
  • Die Installations-Fee wird dem Distributor berechnet, daher sollen Entwickler von Spielen in Abo-Diensten nicht belastet werden.
 
rousseau 2023-09-15

Die Branche steht Kopf.

Es wirkt wie ein äußerst treffendes Beispiel für die negativen Auswirkungen von professionellen Managern: Es gibt nicht die geringste Anstrengung, die Krise durch technologische Innovation und eine Vision zu überwinden, stattdessen werden Umsatzsteigerung und Umstrukturierungen mit aller Härte durchgedrückt.

 
GN⁺ 2023-09-13
Hacker-News-Kommentare
  • Unity führt neue DRM-Anforderungen für den Editor ein. Um ihn zu nutzen, muss man sich mit einer Unity ID im Hub anmelden und mit dem Internet verbunden sein. Fällt die Internetverbindung aus, können Nutzer Unity offline noch bis zu 3 Tage weiterverwenden.
  • Einige Nutzer finden, dass Unitys jüngstes Verhalten, insbesondere die neuen DRM-Anforderungen, die Plattform für Entwickler weniger attraktiv erscheinen lässt, besonders im Vergleich zu Konkurrenten wie Unreal.
  • Es gibt Bedenken, dass die gestiegenen Kosten und Einschränkungen durch Unitys Änderungen Indie-Entwickler davon abhalten könnten, die Plattform zu nutzen.
  • Durch Unitys Änderungen ziehen einige Entwickler in Betracht, zu anderen Plattformen wie Godot und Unreal zu wechseln.
  • Unity hat die Preisstruktur für Cloud Build geändert und berechnet nun Gebühren pro genutzter Minute. Dadurch sind für einige Entwickler die Kosten gestiegen, weshalb sie Alternativen wie den Aufbau eines eigenen internen Build-Servers in Betracht ziehen.
  • Einige Nutzer sind der Meinung, dass Unitys technische Probleme und die Änderungen am Geschäftsmodell ihrem Ruf und ihrem Wert innerhalb der Branche geschadet haben.
  • Am selben Tag wie Unitys Ankündigung stellte Godot ein neues Finanzierungsprogramm vor, was Spekulationen über ein Wachstum der Godot-Nutzerbasis ausgelöst hat.
  • Unitys neuer Plan, Entwicklern pro Spielinstallation Gebühren zu berechnen, hat unter Entwicklern Besorgnis ausgelöst. Wenn ein Spieler ein Spiel zum Beispiel löscht und erneut installiert, zählt das als 2 Installationen und 2 Gebühren. Dasselbe gilt, wenn das Spiel auf 2 Geräten installiert wird.