- Die Autorin Nela Dunato betreibt seit zehn Jahren ein freiberufliches Designstudio und hat nicht vor, es zu einer Agentur auszubauen.
- Sie arbeitet je nach Projekt mit unterschiedlichen Kreativen zusammen und bevorzugt es, dass alle unabhängig arbeiten und ihre Leistungen selbst abrechnen.
- Dunato erklärt, dass ihre Entscheidung, ihr Unternehmen nicht zu vergrößern, auf ihrem persönlichen Arbeitsstil basiert, der ihrer Ansicht nach nicht mit den Arbeitsnormen einer Agentur vereinbar ist.
- Sie schätzt die Freiheit, auf ihre eigene Weise und in ihrem eigenen Tempo zu arbeiten, und glaubt, dass sie so Designs schaffen kann, auf die sie stolz ist.
- Dunato wurde für ihren Arbeitsstil kritisiert und mit Begriffen wie „langsam“ und „ineffizient“ belegt, sieht sich selbst jedoch als „bedacht“ und „sorgfältig“.
- Versuche, sich an traditionelle Arbeitsnormen anzupassen, führten bei ihr zu Stress und gesundheitlichen Problemen.
- Dunato glaubt an persönliches Wachstum und die kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen, setzt Wachstum jedoch nicht mit Nachhaltigkeit gleich.
- Sie vertritt antikapitalistische Überzeugungen und glaubt nicht an ein ständiges Wachstum bei Unternehmensgröße, Kundenzahl, Umsatz oder anderen quantitativen Kennzahlen.
- Nicht-kommerzielle kreative Selbstentfaltung ist für sie genauso wichtig wie ihre Karriere, und sie braucht Zeit für persönliche Projekte.
- Sie ist lieber Designerin als Direktorin und arbeitet gern selbst direkt am Design.
- Sie hat die Freiheit, Projekte nach ihren eigenen Vorstellungen anzunehmen oder abzulehnen, was ihrer Meinung nach ein Privileg ist, das viele Agenturen nicht haben.
- Sie beschreibt ihr Unternehmen als ein „Lifestyle-Business“, das sich nach ihrem Leben richtet, statt ihr Leben an die Arbeit anzupassen.
- Dunato erkennt an, dass ihre Arbeitsweise nicht von allen verstanden oder akzeptiert wird, glaubt aber daran, sich selbst treu zu bleiben und zu zeigen, dass auch andere Lebensweisen möglich sind.
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