- Der Artikel behandelt die Wasserkrise in Kalifornien und schlägt als Lösung vor, den Alfalfa-Anbau im Imperial County zu beenden.
- Der Anbau von Alfalfa ist in Kalifornien die wasserintensivste Aktivität, von der große Agrarkonzerne profitieren.
- Diese Unternehmen bauen Alfalfa 10- bis 12-mal pro Jahr an und verkaufen es für 260 Dollar pro Tonne. Mit dem Verkauf von 7 Millionen Tonnen Alfalfa in Kalifornien erzielen sie jährlich 1,8 Milliarden Dollar.
- Der Bundesstaat verkauft diesen Unternehmen jedes Jahr 3,4 Millionen Acre-Foot Wasser und macht dieses Geschäft damit lukrativ. Der Wasserpreis liegt dabei bei 35 bis 60 Dollar pro Acre-Foot, während die Kosten für Haushaltswasser deutlich höher sind.
- Der Artikel hebt das Ungleichgewicht bei den Wasserkosten hervor: Haushalte zahlen 800 Dollar pro Acre-Foot, und dieser Preis könnte sich innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln.
- Das an Alfalfa-Bauern verkaufte Wasser könnte den Bedarf von 40 Millionen Menschen decken.
- Der Artikel verweist außerdem auf ein ähnliches Problem in Arizona, wo saudi-arabische Unternehmen Grundwasser fördern, um Alfalfa für den Export in den Nahen Osten anzubauen, ohne einen Plan zur Wiederauffüllung dieser begrenzten Ressource.
- 70 % des in Kalifornien angebauten Alfalfas werden nach Japan und China exportiert und dort als Tierfutter verwendet. Der Grund ist, dass diese Länder nicht über genügend Wasser verfügen, um selbst ausreichend Alfalfa anzubauen.
- Der Autor stellt die Logik infrage, in der kalifornischen Wüste, einer wasserarmen Region, mit Alfalfa eine Kulturpflanze anzubauen, die besonders viel Wasser benötigt.
- Der Artikel endet mit einem Appell an die Leser, über den Wert von Wasser und die Notwendigkeit eines besseren Wassermanagements in der Landwirtschaft nachzudenken.
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