- Die zivilrechtliche Vermögensabschöpfung erlaubt es, Eigentum von Personen zu beschlagnahmen, ohne sie wegen einer Straftat anzuklagen oder zu verurteilen.
- Diese Praxis stammt aus dem Krieg gegen Drogen und sollte eigentlich auf große Kriminelle abzielen, trifft aber oft normale Bürger.
- In vielen Bundesstaaten werden mit fadenscheinigen Begründungen kleine Bargeldbeträge beschlagnahmt, was arme Regionen überproportional stark trifft.
- Von 2000 bis 2019 beschlagnahmten die Behörden rund 69 Milliarden US-Dollar, überwiegend von Personen, die nicht wegen einer Straftat angeklagt wurden.
- In drei von sechs aufeinanderfolgenden Jahren beschlagnahmten Bundesbehörden mehr Bargeld und Eigentum von Menschen als Diebe.
- Das Polizeipräsidium von Dallas beschlagnahmte kürzlich 100.000 US-Dollar Bargeld von einer Frau, die nicht wegen einer Straftat angeklagt wurde.
- Betroffene müssen vor Gericht ihre Unschuld beweisen und versuchen, ihr beschlagnahmtes Eigentum zurückzubekommen – eine teure Belastung.
- Strafverfolgungsbehörden und ihre gewählten Vertreter stellen sich Reformbemühungen oft entgegen, um die Praxis der zivilrechtlichen Vermögensabschöpfung beizubehalten.
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