1 Punkte von GN⁺ 2023-07-31 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Tabakunternehmen wussten, dass radioaktive Partikel im Zigarettenrauch potenziell Krebs verursachen können, hielten dies jedoch geheim.
  • Forschende der UCLA analysierten interne Dokumente der Tabakindustrie und fanden heraus, dass die Branche sich der Radioaktivität in Tabak bereits seit 1959 bewusst war.
  • In den 1960er Jahren führte die Industrie gründliche Untersuchungen zu den Auswirkungen der Radioaktivität auf Raucher durch.
  • Polonium-210, ein radioaktiver Stoff im Zigarettenrauch, sendet krebserregende Alphastrahlung aus und kann in allen Zigarettenmarken vorkommen.
  • Die Industrie kannte das potenzielle Lungenkrebsrisiko, unterdrückte die Informationen jedoch und untersagte Veröffentlichungen zur Radioaktivität im Zigarettenrauch.
  • Trotz der Risiken führten die Tabakunternehmen keine Säurewaschverfahren ein, eine Technik, mit der sich Polonium-210 aus Tabak entfernen ließe.
  • Diese Technik wurde nicht eingesetzt, weil sie die Nikotinaufnahme beeinflussen könnte.
  • Die radioaktiven Partikel im Zigarettenrauch lagern sich an den Verzweigungen der Bronchien in der Lunge ab und bilden „Hot Spots“, an denen Lungenkrebs mit höherer Wahrscheinlichkeit entsteht.
  • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die FDA aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Entfernung von Alphateilchen aus Tabakprodukten Priorität einräumen sollte.
  • Die Studie wurde durch das Research Program on Smoking-Related Disease der University of California finanziert.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-07-31
Hacker-News-Kommentare
  • Es sollte ein Gesetz verabschiedet werden, das Führungskräfte strafrechtlich zur Verantwortung ziehen kann, wenn sie Gesundheitsrisiken ihrer Produkte ignorieren.
  • Wähler sollten sich für solche Probleme interessieren, aktiv werden und von ihren Vertretern Veränderungen verlangen.
  • Anders als die meisten Lebensmittel werden Tabakblätter vor dem Trocknen nicht gewaschen, sodass beim Rauchen Spuren verschiedenster Stoffe aufgenommen werden.
  • Warren Buffett beschrieb das Tabakgeschäft bekanntermaßen als suchterzeugend und hochprofitabel.
  • Es bietet sich die Möglichkeit, „gesündere Zigaretten“ zu vermarkten, indem betont wird, dass bestimmte Karzinogene in Konkurrenzprodukten nicht enthalten sind.
  • Das Problem, dass berüchtigte Produkte absichtlich verkauft werden, beschränkt sich nicht nur auf Tabak, sondern erstreckt sich auch auf andere Branchen wie Social Media, Big Pharma und Big Tech.
  • Unternehmen und das Konzept der beschränkten Haftung ermöglichen es Großkonzernen, ethische Grenzen zu umgehen und kurzfristige Gewinne zu priorisieren.
  • Kapitalismus sollte aus kleinen, kurzfristigen Unternehmen bestehen, aber das derzeitige System bevorzugt die Zentralisierung von Macht und ist nicht auf Ressourceneffizienz optimiert.
  • Rauchen führt zu vielfältigen negativen Folgen, und Berufungen auf Freiheit in diesem Zusammenhang sind fragwürdig.