- Tabakunternehmen wussten, dass radioaktive Partikel im Zigarettenrauch potenziell Krebs verursachen können, hielten dies jedoch geheim.
- Forschende der UCLA analysierten interne Dokumente der Tabakindustrie und fanden heraus, dass die Branche sich der Radioaktivität in Tabak bereits seit 1959 bewusst war.
- In den 1960er Jahren führte die Industrie gründliche Untersuchungen zu den Auswirkungen der Radioaktivität auf Raucher durch.
- Polonium-210, ein radioaktiver Stoff im Zigarettenrauch, sendet krebserregende Alphastrahlung aus und kann in allen Zigarettenmarken vorkommen.
- Die Industrie kannte das potenzielle Lungenkrebsrisiko, unterdrückte die Informationen jedoch und untersagte Veröffentlichungen zur Radioaktivität im Zigarettenrauch.
- Trotz der Risiken führten die Tabakunternehmen keine Säurewaschverfahren ein, eine Technik, mit der sich Polonium-210 aus Tabak entfernen ließe.
- Diese Technik wurde nicht eingesetzt, weil sie die Nikotinaufnahme beeinflussen könnte.
- Die radioaktiven Partikel im Zigarettenrauch lagern sich an den Verzweigungen der Bronchien in der Lunge ab und bilden „Hot Spots“, an denen Lungenkrebs mit höherer Wahrscheinlichkeit entsteht.
- Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die FDA aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Entfernung von Alphateilchen aus Tabakprodukten Priorität einräumen sollte.
- Die Studie wurde durch das Research Program on Smoking-Related Disease der University of California finanziert.
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